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MARCHTRENK. Die Aktion „Sicheres Heim“, die landesweite Sicherheitstour der Oö. Versicherung zur Einbruchsprävention, machte im Kulturraum Trenk.s Station.

Anton Wachsenegger zeigte, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.
Anton Wachsenegger zeigte, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.

Expertentipps aus erster Hand und kostenlose Fachberatung standen für die Besucher beim Abend zum Thema „Sicheres Heim“ am Programm.

Neben Brigadier Anton Wachsenegger, dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ, waren auch Spezialisten der Schadenabteilung der Oö. Versicherung und ein Mitarbeiter eines Fachbetriebes für Sicherheitstechnik vor Ort.

Eindrucksvoll wurde vorgeführt, mit welch einfachen Mitteln Einbrecher in Häuser oder Wohnungen eindringen. Oft reicht ein Schraubenzieher, ein Stück Gartenschlauch oder eine alte Bankomatkarte.

„Grundsätzlich ist es wichtig, den Tätern das Leben so schwer wie möglich zu machen“, erklärte Wachsenegger. Das heißt, ein Haus wird von den Einbrechern nach den Hindernissen beurteilt.

Die meisten Einbrüche (70 bis 75 Prozent) passieren übrigens bei Tageslicht oder in der Dämmerung. Auch eine gute Nachbarschaft kann schon viel bewirken: Achtsamkeit in der Siedlung, jemanden bitten, den Postkasten im Urlaub zu entleeren oder den Schnee zu räumen.

Wichtig: Sollte wirklich ein Einbruch passiert sein, sofort die Polizei rufen und das Objekt am besten nicht betreten. Um nach einem Einbruch eine Versicherungsleistung zu erhalten, muss der Versicherungsnehmer bestimmte Sorgfaltspflichten, wie alle Fenster zu schließen und Türen zu versperren, einhalten.

Weitere Informationsabende zum Thema „Sicheres Heim“ gibt es im Herbst in Lambach und Wels. www.aktionsicheresheim.at

Tipps des Experten

+ es den Tätern so schwer wie möglich machen + Haus beim Verlassen verriegeln

+ Abwesenheitszeichen vermeiden

+ Verzeichnis der eigenen Wertgegenstände anlegen

+ sich über elektronische Sicherungsmaßnahmen beraten lassen


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