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Auszeichnung für Josef Grubner aus Markersdorf: „Familie ist eine bedrohte, aber noch immer heiß ersehnte Lebensform“

Michaela Aichinger, 26.10.2017 08:20

MARKERSDORF. 21 Jahre stand Josef Grubner dem Katholischen Familienverband der Diözese St. Pölten vor. Mit Oktober endet eine Ära. Für seine Leistungen überreichte ihm Bischof Klaus Küng das Komturkreuz zum päpstlichen Silvester-Orden.

  1 / 7   (v.l.) Der Markersdorfer Josef Grubner gemeinsam mit Familien-Bischof Klaus Küng Foto: Wolfgang Zarl

„In meiner Zeit als Vorsitzender war ich von den vielen familienpolitisch orientierten Diskussionen besonders angetan“, betont der 70-jährige Grubner im Tips-Gespräch. Er habe „tiefe Einblicke in die Komplexität der Familienpolitik“ erhalten. Zu weiteren Highlights zählen für Grubner die „interessanten Kontakte zu Landespolitikern ebenso wie zu Familien-Bischof Klaus Küng“.

Bewusste Familienorientierung

Der Katholische Familienverband legt das Hauptaugenmerk sowohl auf prinzipielle als auch auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen mit dem Ziel der bewussten Familienorientierung. „Dazu zählen Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gerechte Familienbesteuerung, der Schutz des „freien Sonntags“ oder etwa eine „familientaugliche“ Pensionsreform“, erklärt Grubner. Besonders gut entwickelt hätten sich der „Oma-Dienst“ des Familienverbandes sowie die vielfältigen Aktivitäten im Schul- und Bildungsbereich.

Elffacher Großvater

Auf die Frage, was für ihn persönlich Familie bedeute, meint der elffache Großvater: „Familie scheint „bunt“ geworden zu sein. Dennoch – oder gerade deshalb – ist es notwendig, auf ihre besondere Bedeutung in Kirche und Gesellschaft zu verweisen. Die Familie ist eine bedrohte, aber noch immer eine heiß ersehnte Lebensform“, meint Grubner.

„Ja“ zur Familie

Die Gründe für sein Engagement im Familienverband liegen für Grubner auf der Hand: „Ich sage zur Familie bedingungslos „Ja“ und weiß aus persönlicher Erfahrung um den hohen Wert eines gelingenden Familienlebens. Familie heißt für mich, Werte und Traditionen zu leben, Generationen zu verbinden und sich gemeinsam für Zuwendung, Sicherheit, Versorgung, Erziehung und Bildung einzusetzen.“


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