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MAUTHAUSEN. Die Bedeutung attraktiver Museen, insbesondere auch für den Tourismus, wurde anlässlich der Eröffnung des neugestalteten Schlossmuseums am 13. September im Schloss Pragstein deutlich hervorgehoben.

  1 / 5   Heimatvereins-Obmann Karl-Heinz Sigl, Hubert Voigt (Leiter Apothekenmuseum), Elfi Kotrba (Leiterin Heimatmuseum), Historiker Franz Pötscher Fotos: maf

„Die Sommerfrische Mauthausen braucht ein Museum. Das wusste schon Initiator und Museumsgründer Josef Göbl anno 1929“, sagte Karl-Heinz Sigl, Obmann des Heimat- und Museumsvereines, der mit seinem ambitionierten Team die Weiterentwicklung und Modernisierung der Museen im Schloss Pragstein in Angriff genommen hatte. Zur Neueröffnung durch Bundesrat Anton Froschauer waren unter anderem Bürgermeister Thomas Punkenhofer, Klaus Landa (GF Verbund Oberösterreichischer Museen), Walter Zauner (Präsident OÖ. Volksbildungswerk), Heide Spiesmeyer (Regionalmanagerin Interreg), Manfred Hinterdorfer (Leaderregion Perg-Strudengau), Vertreter der Pfarre und Mauthausener Vereine sowie eine Abordnung der Partnergemeinde Prachatice mit Bürgermeister Martin Malý gekommen.

Schlossmuseum mit vielen Erneuerungen

„Ich freue mich, das Ergebnis am 5. Oktober bei der „Langen Nacht im Museums-Schloss der Bevölkerung vorstellen zu können“, sagt Sigl. Das mit Franz Pötscher (Historiker und Fachmann für Museumskonzepte) erarbeitete Gestaltungskonzept beinhaltete als Schwerpunkte die Weiterentwicklung des Museums und den Einsatz moderner Ausstellungstechniken wie Touchscreens und Bildschirmen sowie ein mehrsprachiges Audio-Guide-System, das auch eine kindgerechte Version anbietet. Die Neugestaltung umfasste bauliche Maßnahmen, aber auch inhaltliche Neuerungen. „Wir haben dem leider so oft missbrauchten Begriff Heimat Raum gegeben und versucht, verschiedene Aspekte des Begriffes darzustellen.

Zusammenarbeit mit Partnergemeinde Prachatice

Der Abschluss der inhaltlichen Weiterentwicklung ist zugleich auch ein Start für die Zusammenarbeit mit der tschechischen Partnergemeinde Prachatice, mit der wir grenzüberschreitende Projekte gemeinsam verwirklichen wollen“, freut sich Sigl über die erfolgten Erneuerungen. Neben Förderungen der Interreg und der Leaderregion Perg-Strudengau wird das Gesamtprojekt durch den Heimatverein, die Marktgemeinde und den Tourismusverband finanziert.


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