Prominenter Besuch in Österreichs einzigartigem Museum
MAUTHAUSEN. Das Apothekenmuseum im Schloss Pragstein ist ein interessanter Anziehungspunkt. Die bekannte Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin Gabriele Deutsch kam kürzlich in den Genuss einer privaten Führung.

Der Besuch des Museums im stilvoll restaurierten Gewölbe des Schlosses Pragstein war für Deutsch eine Geburtstagsüberraschung. Das stilvolle Ambiente und die attraktive Einrichtung begeisterten die Schauspielerin gleichermaßen. „Ich hatte nicht damit gerechnet, ein derart interessantes Museum vorzufinden. Es ist unglaublich, welch wertvolle Exponate hier ausgestellt sind.“ Vor allem alte Bücher hatten es ihr angetan, so beispielsweise eine der ersten Paracelsus-Ausgaben aus dem Jahre 1564. Aber auch ein 170 Jahre alter Verkaufstisch wurde ausgiebig bestaunt. „Ganz besonders die spannenden Erzählungen des Museumsgründers Norbert Aichberger werden mir in Erinnerung bleiben,“ zog Gabriele Deutsch im Anschluss an die Führung ein Resümee. Das Museum basiert auf der pharmaziegeschichtlichen Sammlung des ehemalige Apothekers der Maria-Hilf-Apotheke Mauthausen Norbert Rudolph Aichberger (1929 – 1973) und seines Sohnes Norbert, der intensiv an der wissenschaftlichen Erforschung und Dokumentation arbeitete. „Nicht nur durch das Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“ habe ich eine besondere Affinität zur Pharmazie,“ lächelte die Schauspielerin verschmitzt.
Schwarze Komödie im Schloss Pragstein
Gabriele Deutsch hat im kommenden Jahr wieder das Schloss Pragstein am Terminplaner stehen. Diesmal aber nicht, um das Apothekenmuseum zu besuchen, sondern auf Einladung des Kulturkreises Mauthausen Bühnenkunst unter die Leute zu bringen. Sie wird im April 2016 die „Sonate für Klavier und Witwe“ präsentieren. Eine schwarze Komödie, die vergangenen Jänner im Linzer Brucknerhaus ihre Uraufführung feierte.


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