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MAUTHAUSEN. 75 Jahre nach der Befreiung findet wegen Corona eine virtuelle Internationale Befreiungsfeier statt. Zusätzlich wird es vom 26. April. bis 20. Mai virtuelle Gedenkwochen geben.

Foto: mai
Foto: mai

Die virtuelle Befreiungsfeier - am 10. Mai von 11 bis 12 Uhr - wird mit einer internationalen Begrüßung und der Verlesung des Mauthausen Schwurs in verschiedenen Sprachen starten. Nachdem weit über 90 Prozent der Opfer weder Deutsche noch Österreicher waren, hat für das Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager einen internationalen Stellenwert.

Nach der Begrüßung von MKÖ-Vorsitzenden Willi Mernyi und den Worten des CIM-Präsidenten Guy Dockendorf folgen Videostatements zum thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ von Überlebenden und Vertreterern aus verschiedenen Ländern, Berichte zur Befreiung und der Arbeit für ein „Niemals wieder“ – umrahmt von musikalischen Beiträgen. Durch die virtuelle Befreiungsfeier begleitn Mercedes Echerer und Konstanze Breitebner.

Mehr als 9.000 Menschen, darunter Gäste aus aller Welt, hatten sich im vergangenen Jahr im Mauthausen Memorial eingefunden und der Befreiung des Konzentrationslagers durch US-Truppen Anfang Mai 1945 gedacht. Die Einschränkungen aufgrund der Pandemie machen auch dieses Ereignis heuer unmöglich. Durch die virtuelle Befreiungsfeier soll jedem die Möglichkeit geboten werden, daran teilzunehmen. So bleibt die Internationalität erhalten. 

Gedenkwochen mit vielen Beiträgen

Die Virtuelle Internationale Befreiungsfeier wird von 26. April bis 20. Mai von virtuellen Gedenkwochen umrahmt. In dieser Zeit werden Kurzvideos von KZ-Überlebenden und Zeitzeuen, mit Berichten von den Befreiern, Statements von Opferorganisationen, Botschaftern, lokalen Gedenk-Initiativen gezeigt.

Die virtuelle Befreiungsfeier wird auf www.mkoe.at zu finden sein.


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