HSV Ried hofft beim großen Enduro-Finale auf 500 Starter und 5000 Zuschauer
MEHRNBACH. Anstelle des ADAC Masters-Motocrossrennens veranstaltet der HSV Ried am 8. und 9. Oktober erstmals einen Enduro-Bewerb. Mit dem Finale der Austrian und European Cross Country Championship-Serie (ACC bzw. ECC) hat man sich ein Top-Ereignis gesichert.

In der ACC, einer Rennserie, die nicht nur für Spitzenfahrer, sondern auch für Amateurfahrer und Nachwuchspiloten geschaffen wurde, werden am Samstag in 17 Klassen die österreichischen Meister ermittelt. Am Sonntag gehen dann, ebenfalls in 17 Klassen, auch Top-Fahrer aus der German und Italian Cross Country-Serie an den Start, um zusammen mit den Österreichern die Entscheidung im Europacup herbeizuführen.
Vier Läufe pro Tag
An beiden Tagen finden zwischen 8 und etwa 18 Uhr jeweils vier Läufe mit bis zu 150 Startern statt (der Zeitplan für Samstag und Sonntag ist gleich); gewertet wird in 17 Klassen von der „Wild Child“-Klasse (Stefan Ehwallner vom HSV Ried: „Ein Highlight!“) mit Jugendlichen und Kindern über die Frauen- und verschiedene Leistungsklassen bis zu den Profis in der „XC Pro“-Wertung.
Andere Bikes
Im Gegensatz zum Motocross dauert ein Rennen zwei Stunden (Ausnahme: Wild Child und Senioren mit einer Stunde); daher sind auch Ausdauer und kluge Kräfteeinteilung der Piloten gefragt. Die Enduro-Bikes sind im Gegensatz zu den Motocross-Rennmaschinen überwiegend straßentauglich, haben ein weicher abgestimmtes Fahrwerk, längere Getriebeabstufungen und einen größeren Tank.
Adaptierte Strecke
Die Strecke auf dem Garnisonsübungsplatz wurde mit einigem Aufwand adaptiert. Eine Runde auf dem Garnisonsübungsplatz geht jetzt über 15 Kilometer, teilweise durch den Wald und über Wiesen, aber auch ein Großteil der Motocrossstrecke wird befahren. Die wilden Sprünge der Motocrosser werden gequert und dadurch etwas entschärft. Außerdem wurden – vor allem im Sichtbereich der Zuschauer – zusätzliche Hindernisse wie Wippen, Stein- oder Reifenfelder eingebaut. Diese Hindernisse können auch auf einem leichteren, aber längeren Weg, der so genannten „chicken line“, umfahren werden.
Nähe zu den Fans
Für Fans und Besucher ist das Fahrerlager am gesamten ACC-Renntag geöffnet. Somit bietet sich die optimale Gelegenheit, auch mit den Fahrer und Betreuern direkt zu sprechen. Die Cross-Country-Piloten freuen sich über Gespräche mit den Fans. Damit wird die Nähe zum Sport und zu den Akteuren ganz groß geschrieben.
Livestream
Auf mehreren Bildschirmen sind alle aktuellen Zwischenergebnisse während dem Rennen zusehen. Somit behalten Betreuer und Fans den Überblick. Ein spezielles Service sind die Zeiten via Handy oder Smartphone, hier wird am Samstag eine http:/ - Adresse bekanntgegeben, und jeder kann somit das aktuelle Live-Timing auf seinem Mobiltelefon abrufen.
Zeitplan (an beiden Tagen gleich)
- 9 - 11 Uhr: Lauf 1, Klassen: XC Beginners, XC Women, XC Senior, XC Super Senior, XC Youngster
- 12 Uhr: Siegerehrung
- 11.30 - 12.30 Uhr: Lauf 2, Klassen: Wild Child 65/85 ccm, Youngtimer, Twinshock
- 13.30 Uhr: Siegerehrung
- 13 - 15 Uhr: Lauf 3, Klassen: XC Sport 1, XC Pre Senior, XC Junior, Gästeklasse
- 16.30 Uhr: Siegerehrung
- 16 - 18 Uhr: Lauf 4, Klassen: XC Pro, XC Expert, XC Sport 2, XC Sport 3ca.
- 18.30 Uhr: Siegerehrung
Alle Infos zur Austrian Cross Country Championship Serie unter: www.acc.xcc-racing.com
Alle Infos zum Finale in Mehrnbach beim HSV Ried unter: www.hsv-ried-mx.at


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