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SEEBEN. Unbekannte Täter hatten Ende 1990 eine Jesus-Statue aus einer Kapelle im Hürmer Ortsteil Seeben geklaut. Nun konnte die Polizei das Kunstobjekt sicherstellen und der Gemeinde zurückgeben.

  1 / 2   Freuen sich über das Happy End nach 31 Jahren: (v. l.) Ermittler Friedrich Sedlak (Landeskriminalamtes NÖ), Pfarrer Franz-Xaver Hell und Ortsvorsteher Adalbert Haydn. (Foto: LPD NÖ)

Bislang unbekannte Täter brachen im Dezember 1990 in eine Kapelle im Ortsgebiet von Seeben ein und entwendeten dort eine 60 cm hohe Jesus-/Dreifaltigkeits-Statue. Den Beamten des damaligen Gendarmeriepostens Loosdorf gelang es damals nicht, die Täter auszuforschen. Bedienstete des Bundeskriminalamtes aus dem Referat Kulturgutfahndung erkannten im Sommer 2021 bei der Durchsicht diverser Versteigerungsangebote die vermisste Figur aus Seeben, obwohl das Aussehen leicht verändert war. Die Statue wurde dann vorläufig sichergestellt.

Statue zurückgegeben

Ein 66-jähriger Mann aus dem Bezirk Amstetten konnte schließlich als Besitzer festgestellt werden. Die Ermittlungen ergaben, dass die Statue aus dem Nachlass der Eltern des 66-Jährigen stammte. Wann und von wem das Kunstobjekt erworben wurde, konnte nicht mehr festgestellt werden. Der 66-Jährige verzichtete auf die Besitzansprüche und erklärte sich mit der Ausfolgung der Heiligenstatue an den ursprünglichen Besitzer einverstanden. Am 24. Februar 2022 wurde die Statue an Ortsvorsteher Adalbert Hayden übergeben.


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