Frostiger Weltrekordversuch in Melk

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Den Weltrekord, den Josef Köberl im Vorjahr am Wiener Hauptbahnhof aufstellte, will er am 5. September in Melk brechen.    Foto: zVg
Den Weltrekord, den Josef Köberl im Vorjahr am Wiener Hauptbahnhof aufstellte, will er am 5. September in Melk brechen. Foto: zVg
Online Redaktion, 12.08.2020 14:42 Uhr

MELK. Extremsportler Josef Köberl ist heiß auf Eis. Der 43-Jährige machte sich 2019 am Wiener Hauptbahnhof zum Weltrekordhalter im „Longest Duration Full Body Contact With Ice“. Zwei Stunden und acht Minuten verharrte Köberl damals in einer mit zwei Tonnen Eiswürfeln gefüllten Glasbox. Am 5. September will er diesen Rekord am Melker Hauptplatz einstellen. 

Josef Köberl liebt kalte Herausforderungen. Regelmäßig sorgt er mit eisigen Aktionen für Schlagzeilen. 2015 durchquerte er schwimmend den Ärmelkanal, immer wieder plantscht er in Gletscherseen und geht bei Eisschwimmweltmeisterschaften auf Titeljagd. Im Sommer 2019 setzte sich Köberl, nur mit einer Badehose bekleidet, am Wiener Hauptbahnhof in einen mit Eiswürfeln gefüllten Glasschrank. Das Ziel: Der Weltrekord im „Longest Duration Full Body Contact With Ice“. Zwei Stunden, acht Minuten und 47 Sekunden verbrachte er dort vor den Augen zahlreicher Zuschauer. Den im Vorjahr aufgestellten Weltrekord will er nun in Melk verbessern. Zwei Stunden und dreißig Minuten sollen es am 5. September am Melker Hauptplatz werden. Mit Coolbags und Eisbädern bereitet sich der gebürtige Bad Ischler derzeit auf die Challenge in Melk vor. Köberls Körperkerntemperatur sank beim Weltrekordversuch in Wien auf bis zu 34,1 Grad Celsius. 32 Grad Celsius seien das Limit, erklärt der Extremsportler. Eine kleine Kapsel, die er vor dem Eintritt in den Eisschrank schluckt, wird seinem Team aktuelle Daten zu seiner Körpertemperatur liefern.

Klimakrise im Fokus

Die mediale Aufmerksamkeit rund um seine Aktionen will Köberl nutzen, um die Klimakrise zum Thema zu machen. „Die Pole schmelzen und unsere Gletscher verschwinden immer schneller. Da ich mich sehr viel in Gletschern bewege, berührt mich dieser Aspekt am meisten“, so der 43-Jährige, der beruflich im Klimaschutzministerium tätig ist. 

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