Lage in den Niederösterreichs Kliniken ist weiter sehr angespannt

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Foto: NLK Burchhart
Margareta Pittl Online Redaktion, 15.04.2021 14:33 Uhr

NÖ. Zur aktuellen COVID-Lage in den NÖ-Kliniken mit Schwerpunkt auf die Intensivkapazitäten fand am heutigen Donnerstag im Universitätsklinikum St. Pölten ein Mediengespräch statt. Die Lage sei sehr angespannt, so der Tenor.

„Wir haben es momentan mit einer sehr, sehr angespannten Lage auf den Intensivstationen zu tun“, erklärte VP-LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die Zahl der Corona-Infizierten habe sich auf einem hohen Niveau stabilisiert, aber bei den spitalspflichtigen Personen befände man sich auf einem sehr hohen Plateau. Vor allem der Anteil der Corona-Intensivpatienten sei enorm. Pernkopf verwies darauf, dass es zudem nicht nur um Corona gehe, sondern auch um alle anderen Krankheiten und Unfälle. „Es kann jeden treffen, der rasch eine Intensivbehandlung benötigt. Daher habe ich null Verständnis für Leugner und Verschwörer, die sich an nichts halten und auch keine Testangebote annehmen. Denn Testen und Impfen ist der einzige Ausweg aus der Pandemie. Es gibt Menschen, die noch nie testen waren. Das ist verantwortungslos.“ 

Pensionierte Kräfte wurden zurückgeholt

Der Intensivmediziner Christoph Hörmann betonte, dass „wir jetzt die Patienten auf die Intensivstationen bekommen, die sich vor sechs bis acht Tagen infiziert haben. Wir sehen zwar wunderbar auf Dashboards, wie viele Covid-Patienten auf Intensivstationen betreut werden, aber wir können die anderen Notfälle nicht abschaffen. Es gibt den akuten Herzinfarkt, Verkehrsunfall, andere Infektionskrankheiten, die genauso stattfinden wie sonst. Auch ohne Pandemie sind unsere Intensivstationen zwischen 80 und 90 Prozent ausgelastet.“ Um für die aktuelle Welle gerüstet zu sein, wurden zusätzliche Intensivkapazitäten geschaffen und auch bereits pensionierte Kräfte wieder einberufen. Dadurch könne man den momentanen Aufwand bewältigen. Jedenfalls müsse aber die Neuinfektionsrate gesenkt werden, damit die derzeitige Plateau-Phase nicht weiter überschritten wird. Hörmann dazu: „Der durchschnittliche Intensivpatient liegt drei bis fünf Tage auf der Intensivstation, der durchschnittliche COVID-Patient liegt drei bis vier Wochen auf der Intensivstation. Aus Solidarität mit den Erkrankten ist es ein Gebot der Stunde, alles Vernünftige zu tun, um die Infektionen weiter zu senken.“

 

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