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NÖ. Der ländliche Raum liegt – verstärkt durch die Coronakrise – wieder voll im Trend. Damit steigen auch die Konflikte, da unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Hier setzen nun die Bäuerinnen NÖ an.

Beim „LANDe Platzl“ in Hofamt Priel im Bezirk Melk: (v. l.) Bauernbundpräsident Georg Strasser, Gebietsbäuerin Anni Bauer, Susi Scheibreithner, Susann Wagner und Vizebürgermeister Franz Jaschke (ÖVP). Foto: Bauernbund NÖ

Mit ihrem neuen Projekt laden die Bäuerinnen NÖ alle Zielgruppen ein, sich gemeinsam um das Land mit seinen vielen Funktionen zu kümmern. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und Hilfestellung für ein rücksichtsvolles Verhalten aller in der Natur zu geben. Die ersten Stationen mit dem Namen „LANDe Platzl“ werden demnächst eröffnet.

Infotafeln klären auf

NÖ Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger erläutert die Zielsetzung des Projekts: „Wir Bäuerinnen wollen an möglichst vielen hochfrequentierten Punkten am Land sogenannte „LANDe Platzl“ aufbauen und betreuen. Dort finden alle Anrainer, Wanderer und Gäste wertvolle Hinweise zum rücksichtsvollen Verhalten in der Natur und Motivierendes zum neuen Bewegungstrend Plogging.“ Plogging bedeutet, dass während des Spazierens, Wanderns oder Laufens gleichzeitig Müll aufgesammelt und umweltgerecht entsorgt wird.

50 Stationen geplant

In den nächsten Monaten wollen die Initiatorinnen gemeinsam mit ihren Projektpartnern – Landwirtschaftskammer NÖ, NÖ Umweltverbände und Hagelversicherung – entsprechende Aktivtage entwickeln und ab Herbst Schritt für Schritt umsetzen. „Bis Ende des Jahres möchten wir rund 50 LANDe Platzl mit den Bäuerinnen-Vereinen in ganz Niederösterreich entwickeln“, berichtet Neumann-Hartberger.

Weitere Partner willkommen

Aktuelle Infos zu den Standorten und Aktivitäten sind unter www.baeuerinnen-noe.at/landeplatzl verfügbar. Interessierte Bäuerinnenvereine und Kooperationspartner können sich an das Büro der Bäuerinnen NÖ in der Landwirtschaftskammer wenden, Tel. 05 0259 26000 oder per E-Mail an baeuerinnen@lk-noe.at.


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