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MELK. „Leben und Restaurieren“ lautet der Titel einer neuen Ausstellung, die im Arkadengang von Stift Melk eröffnet wurde. Sie dokumentiert das Restaurierungsgeschehen im Benediktinerstift in den vergangenen 40 Jahren. Sie ist zu den Öffnungszeiten des Stiftes frei zugänglich. Auch ein neues Fachbuch zum Thema ist erschienen, welches die Jahre 1995 bis 2018 beleuchtet.

Präsentieren das neue Fachbuch: (v. l.) Pater Ludwig Wenzl, der Melker Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner, Nationalrat Georg Strasser, Autorin Ute Griebaum, Abt Georg Wilfinger und Pater Martin Rotheneder. (Foto: Presse & Foto Franz Gleiß)

Eine Klosteranlage wie das Stift Melk ist nur durch konsequente Arbeit und laufende Investitionen zu erhalten – so löst seit 1978 eine Restaurierungsphase die nächste ab. Das Restaurierungsgeschehen der letzten 40 Jahre wird nun in einer neuen Ausstellung veranschaulicht. Nationalrat Georg Strasser eröffnete die Ausstellung im neu gestalteten Arkadengang.

Neues Fachbuch über bauliche Maßnahmen im Stift

„Leben und Restaurieren“ ist nicht nur der Titel dieser Ausstellung, sondern auch des gleichnamigen Buches, das nach einer Idee von Pater Martin Rotheneder entstand. Verfasserin Ute Griebaum stellte das neu erschienene Fachbuch vor, das die Jahre 1995 bis 2018 dokumentiert. Es ist ein umfassendes wie anschauliches Werk, das erstmals Maßnahmen und Erkenntnisse zum Restaurierungsgeschehen festhält und zugleich Interessierten einen Einblick über den Auftrag zum Erhalt und dem damit verbundenen Aufwand im Detail verschafft.

Stiftsbibliothek wird saniert

Das neueste Restaurierungsprojekt ist die Sanierung der Stiftbibliothek. Die Arbeiten sind für die kommenden elf Jahre angesetzt. Ziel ist, den historisch gewachsene Buchbestand mit 100.000 Bänden, darunter 1.800 Handschriften, sowie die Räumlichkeiten, für künftige Generationen zu erhalten.

 


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