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Spannendes Spiel mit schlechterem Ende für die [bm:wansch] Mostviertel Bastards

Olivia Lentschig, 06.09.2021 11:06

SARLING. Zum zweiten Spiel der regulären Saison reisten die Bastards nach Steyr, der Heimstätte der Predators. Die Oberösterreicher sind 2021 in den Ligabetrieb eingestiegen und dementsprechend motiviert zu zeigen was sie können.

Fotos: [bm:wansch] Mostviertel Bastards
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Das Spiel der Bastards startete gut und man konnte im ersten Drive bereits mit einem Touchdown 6:0 in Führung gehen. Die Defense der Gäste konnte zu Beginn zwar auch gut dagegenhalten, allerdings machte der Headcoach der Predators, der sich aufgrund der Verletzung des nominellen Quarterbacks umgezogen und dessen Platz eingenommen hatte, den Bastards zunehmend das Leben schwer. Durch einen aufgespielten Ball, der in den Händen eines Receivers der Predators landete, konnte die Heimmannschaft ausgleichen und mittels Extrapunkt 6:7 in Führung gehen.

Die Offense der Bastards geriet etwas ins Stocken und die Predators konnten in ihrem nächsten Drive mit einem Fieldgoal die Führung auf 6:10 ausbauen.

Quaterback Vielhaber verletzt

Nach der Halbzeitpause bekamen die Predators den Ball, denen es gelang mittels Touchdown die Führung auf 6:17 auszubauen. Zu allem Überfluss verletzte sich der Quarterback der Bastards Manuel Vielhaber bei einem Laufversuch. Konstantin Kloss sprang für ihn ein und zeigte gleich was in ihm steckte – der erste Pass auf Matthias Mühlbacher wurde gleich in die Endzone getragen und die Bastards konnten nach verwandeltem Extrapunkt auf 13:17 verkürzen.

Als die Predators wieder mit ihrer Offense aus Feld kamen zeigte sich jedoch wieder ein gewohntes Bild: solides Passspiel über die Mitte und Läufe über die Außenseite trieb die Defense der Bastards immer weiter in Richtung ihrer eigenen Endzone und so musste man abermals einen Touchdown zum 13:24 hinnehmen.

Spiel auf Risiko

Im letzten Quarter setzten die Bastards auf Risiko und spielten einen vierten Versuch nahe der eigenen Endzone aus. Dieser Misslang jedoch leider und die Predators konnten im Anschluss mit ihrer Offense auf 13:31 erhöhen. Die Bastards kämpften bis zum Schluss und konnten noch einmal mittels Tochdown-Run von Christian Osanger sowie verwandelter two-point-conversion den Rückstand auf 21:31 reduzieren.

Dabei blieb es dann jedoch auch leider, da die Predators bei auslaufender Uhr die Victory Formation einnehmen konnten und so ihren ersten Heimsieg finalisieren konnten.

„Im Vergleich zur Vorwoche konnten wir uns nahezu in jeder Hinsicht verbessern. Natürlich ist es schade bei einem so spannenden Spiel am Ende den Kürzeren zu ziehen, ich denke jedoch auch, dass das Potential der Mannschaft immer noch nicht ganz ausgeschöpft ist. Jetzt gilt es den Blick weiter nach vorne zu richten, um gegen die BSK Ravens einen ersten Erfolg einfahren zu können,“ so Obmann Franz Theuretzbacher.


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