Spatenstich für neue Brücke über den Donaualtarm

Hits: 908
Margareta Pittl Online Redaktion, 18.11.2019 15:52 Uhr

MELK. Am 14. Dezember 2009 wurde die Ersatzbrücke nach der Sperre der Hubbrücke als Zufahrtsmöglichkeit auf die Donauinsel für den Verkehr freigegeben. Fast genau zehn Jahre später folgte am 14. November 2019 der Spatenstich für die neue Donauarmbrücke. Die Kosten: 2,8 Millionen Euro. 

„Es ist heute ein Freudentag für die Stadt Melk“, betonte Landesrat Ludwig Schleritzko beim Spatenstich zur neuen Brücke über den Donaualtarm. 50 Meter lang wird die neue Stahlbetonbrücke mit einer Stützweite von 40 Metern. Im Gegensatz zur Ersatzbrücke werden für den Verkehr zwei Fahrstreifen und ein Gehsteig zur Verfügung stehen. Verbunden mit dem Bau der Brücke ist auch der Bau der Zufahrtstraßen im Osten und im Westen mit einer Gesamtlänge von 265 Metern. Und auf der Donauinsel wird die Rollfährestraße neu gestaltet. Zum einen erfolgt der Lückenschluss des Donauradweges von der Donau bis zur Hubbrücke. Zum anderen wird die Rollfährestraße im ersten Bauabschnitt vom Hafenspitz bis zur Brückenzufahrt auf sechs Meter verbreitert. Zusätzlich wird ein Geh- und Radweg mit 3,5 Metern Breite geschaffen. Zu Ostern 2020 soll dieser Abschnitt fertiggestellt sein.

Bis April beide Räcking-Parkplätze kostenlos

Im Winter 2020/21 wird dann die Rollfährestraße von der Brückenzufahrt bis zur Hubbrücke saniert. Die Ersatzbrücke wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2020 nach Abschluss der Arbeiten an der neuen Brücke von den Melker Pionieren auch wieder abgebaut und geht dann zurück in den Besitz des Bundesheeres. Insgesamt sind für das Projekt 2,8 Millionen Euro veranschlagt. „Die Kosten wirken sich trotz zugesagter Unterstützung durch das Land Niederösterreich gewaltig auf unser Budget aus“, so VP-Bürgermeister Patrick Strobl, „daher auch der notwendige Finanzierungsbeitrag über die Busbewirtschaftung.“ Das Parken für Busse ist deshalb seit Sommer 2019 im gesamten Gemeindegebiet von Melk so wie in den anderen Wachaugemeinden gebührenpflichtig. Pkw parken auf der Donauinsel auch in Zukunft gratis. Bis April 2020 ist als Alternative zu den gesperrten Parkplätzen auf der Donauinsel das Parken auf den Parkplätzen Räcking I und II zeitlich uneingeschränkt gratis möglich.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



GVU: Müllgebühren werden 2020 nicht erhöht, Verbesserungsbedarf gibt es bei Mülltrennung

BEZIRK MELK. Bei der diesjährigen GVU-Verbandsversammlung in der BH Melk wurde das Budget 2020 beschlossen. Die Gebühren werden nicht erhöht, sie bleiben auf dem niedrigen Niveau von ...

Nikolaus bei jungen Kampfkünstlern zu Gast

MELK. Unter der Anleitung von Schulleiter und Sifu Armin Haiderer absolvierten die Wing.Chun-Kinder ihre Prüfungen in der neuen Kampfkunstschule Melk.

Große Spende für den Neubau des Pöchlarner Caritas Recycling Betriebes

PÖCHLARN. Die Vetropack Austria GmbH spendet 3.000 Euro an den Caritas Recycling Betrieb in Pöchlarn. Das Geld wird in die Ausstattung der neuen Sozialräume investiert.

Neuer Frisörsalon in St. Martin

ST. MARTIN. An der Hauptstraße eröffnete Bianca Schroll kürzlich ihren Friseursalon „Das Haarwerk“.

Elektromobilität: Loosdorf will Bundesstraße fit für die Zukunft machen

LOOSDORF. SP-Bürgermeister Thomas Vasku lud Vertreter der heimischen Wirtschaft zu einem gemeinsamen Workshop. Das Thema: Der Ausbau der Infrastruktur im Zuge der B1-Sanierung. Denn die Bundesstraße ...

Melk erneut zur kulturfreundlichsten Gemeinde gekürt

MELK. Nach 2018 darf sich Melk erneut über den Titel „kulturfreundlichstes Gemeinde im Bezirk“ freuen. 152 Gemeinden aus allen 20 Bezirken beteiligten sich an diesem Wettbewerb, der zum dritten ...

Neues auf den Wänden der Musikmittelschule Melk

MELK. Kreativität wird in der Musikmittelschule Melk von den Schülern bei den zahlreichen Aufführungen erwartet – aktuell laufen die Castings für das Schulmusical „Grimm ...

Wohnbauprojekt im Herzen Kilbs: Pläne präsentiert

KILB. Gedesag-Direktor Peter Forthuber und Bauplaner Johann Vonwald präsentierten im Zuge eines Infoabends die Pläne für das neue Wohnbauprojekt Kilb VII.