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Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 14.09.2018 19:57

MICHELDORF IN OÖ. Eine der besten und sichersten Trinkwasserversorgungsanlagen Österreichs befindet sich in Micheldorf. Sie stellt den Bedarf an Trinkwasser für die Bevölkerung sicher.

Christian Rohrauer, Wolfgang Herzog, Bürgermeister Horst Hufnagl (SPÖ) und Schlager Bert (v. l.) sind mit der Wasserversorgung in Micheldorf zufrieden. Foto: Marktgemeinde Micheldorf

Durch eine jahrzehntelang gut geplante und durchdachte Trinkwasserversorgung kann eine beinahe 100-prozentige Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Aus den gemeindeeigenen Quellen stehen täglich rund 1.000 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung, die laufend gepflegt und gesichert werden. Ist der Bedarf kurzfristig höher, kann auf einen Tiefbrunnen zurückgegriffen werden. Somit sind Sicherheitsreserven jederzeit vorhanden.

Hochbehälter speichern Trinkwasser

In insgesamt neun Hochbehältern können 960 Kubikmeter Trinkwasser gespeichert werden. Die Versorgungssicherheit wird zusätzlich durch Ringleitungen für Ersatzschaltungen erhöht. Um die Qualität ganzjährig sicherzustellen, wurden Filteranlagen und modernste Technik verbaut. Zusätzlich gibt es zwei Mal jährlich eine externe Überprüfung, dabei wird das Trinkwasser in einem Labor analysiert. Der Wasserverbrauch der an die Ortswasserleitung angeschlossenen Haushalte liegt bei durchschnittlich 900 Kubikmeter täglich.

Bürgermeister stolz auf Wasserversorgung

„Ich bin stolz darauf, dass wir in Micheldorf unsere Wasserversorgung in eigenen Händen haben und nicht wie in der Vergangenheit sehr oft versucht, den verlockenden Angeboten von privaten Wasserversorgern erlegen sind“, freut sich Bürgermeister Horst Hufnagl (SPÖ).

Künftige Erweiterungen der Wasserversorgung

Durch eine vorausschauende Versorgungsplanung ist die Marktgemeinde Micheldorf auch in der Lage, zukünftige Erweiterungen der gemeindeeigenen Wasserversorgung sicher zu stellen. Derzeit wird das Leitungsnetz nach Seebach erweitert.


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