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Beratungsstelle informierte über Tabuthema Demenz

Susanne Winter, MA, 11.08.2015 11:00

MICHELDORF. Geschätzte 17.000 Menschen sind in Oberösterreich von Demenz betroffen. Trotzdem ist (Alzheimer) Demenz noch immer ein großes Tabuthema. Die Demenzberatungsstelle Micheldorf gibt Einblick in die Welt von Menschen mit Demenz.

Micheldorfer Bürgermeister Bundesrat Ewald Lindinger, Carmen Viereckl, Michaela Bichler und Roland Sperling (alle MAS Alzheimerhilfe, v. l.) Foto: MAS Alzheimerhilfe

„Es ist wichtig, dass Menschen, die sich Sorgen um ihre Gedächtnisleistung machen, dies auch professionell abklären lassen“, weiß Roland Sperling, Leiter der Demenzberatungsstelle, „erst wenn es uns gemeinsam gelingt, Vergesslichkeit zu enttabuisieren und die Hemmschwelle für den Schritt in eine Demenzservicestelle zu senken, werden die Menschen die Möglichkeit der Früherkennung in Anspruch nehmen.“ Anhand eines kostenlosen psychologischen Gesprächs wird in der Demenzservicestelle abgeklärt, was Vergesslichkeit bedeutet und wo die Grenze zur Demenzerkrankung verläuft. Sollte das Ergebnis auf eine kognitive Veränderung hinweisen, wird eine medizinische Kontrolle angeraten.

Die Demenzberatungsstelle bietet Gedächtnistrainings an, welche auf das jeweilige Stadium der Demenz zugeschnitten sind. Jede Trainingseinheit setzt sich aus körperlichen Übungen, Gedächtnis- und Beschäftigungsaufgaben zusammen.

Kontakt

Hauptstraße 45, 4563 Micheldorf

Roland Sperling, Tel.: 0664/8546694


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