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Von Goldadern im Inneren des Gaisbergs berichtet die Sage. Tatsächlich wurde hier in Molln, vor den Toren des Nationalparks Kalkalpen, jahrhundertelang Bergbau betrieben.

  1 / 3   Nach dem Durchstieg durchs Steinerne Tor öffnet sich der Blick über das Mollner Becken. Eine ideale Herbstwanderung, auch um dem Nebel zu entkommen.

Eine Sage erzählt vom Bergmanderl am Gaisberg. Dieses habe einem Bauern für seine Gastfreundschaft eine Haselrute geschenkt. Damit öffnete der Bauer die Felswand unterhalb des Gaisbergs, stieg in eine Höhle und brach einen Goldzapfen ab. Als er die Rute weglegte, verschwand sie.

Zur Sage inspirierte wohl das Steinerne Tor, das sich versteckt unterhalb des Dürren Ecks öffnet. Tatsächlich wurde am Gaisberg ab dem 13. Jahrhundert Bergbau betrieben. Bleigewinnung wird in alten Schriften erwähnt. Urkundlich belegt ist der Eisenabbau ab 1570. Manche Mollner wissen sogar von Silberfunden zu berichten. Bloß Gold hat es hier nie gegeben. Leider.

So gelangt man zum Steinernen Tor

Parkplatz auf Mollner Sonnseite – Sepp-Mittenhuber-Steig – an der letzten Kehre vor einer Engstelle zwischen zwei Felsen: nach links, Steinmanderln bis Geröllhalde folgen – rechts, bis sich der Pfad gabelt – links halten, die Geröllhalde hinauf und durch einen Spalt in der Felsmauer zum Steinernen Tor.

Von hier aus gelangt man über einen Steinmanderl-Pfad bis zum Dürren Eck. Abstieg über markierten Weg und Mollner Hütte


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