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MOLLN. Die Universität Graz prüfte erstmals in Österreich die Leistungsfähigkeit vier nachgebauter antiker Torsionsgeschütze aus der Römerzeit. Das Bundesheer ermöglichte die wissenschaftliche Vorführung durch Infrastruktur und Sicherheits-Know-how am Militärschieß­platz Ramsau in Molln.

Cremona-Geschütz im scharfen Schuß, Foto: Bundesheer / Simader
  1 / 2   Cremona-Geschütz im scharfen Schuß, Foto: Bundesheer / Simader

„Torsionsgeschütz“ ist ein Sammelbegriff für historische Artilleriewaffen, welche die für den Schuss nötige Energie aus der beim Spannen auftretenden Verdrehung von Seilbündeln und der daraus resultierenden elastischen Verformung des umgebenden Rahmens beziehen. Das Schießen erfolgt dabei ohne Verbrennung von Schwarzpulver oder ähnlichen ballistischen Beschleunigungsstoffen.


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