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MOLLN. Renate und Manfred Rettenegger scheuen kein Wetter bei ihren Läufen. Ob bei plus 40 oder minus 25 Grad, die Mollner gehen an den Start.

Manfred Rettenegger, der Kärntner Läufer Norbert Zeppitz (Club Austria) und Renate Rettenegger nach dem Lauf in der Wüste Wadi Rum (v.l.)

Läufer aus 33 Nationen trafen sich zum Wüstenmarathon in der Wüste Wadi Rum (Königreich Jordanien) zu einem sehr anspruchsvollen Marathon. Fünf Österreicher waren am Start, darunter auch zwei Läufer vom Leichtathletikclub (LAC) Nationalpark Molln. Manfred Rettenegger holte den ersten Platz in seiner Altersklasse und den zehnten Gesamtrang und Renate Rettenegger erreichte den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.

Temperaturen weit über 40 Grad ohne Schatten

Der Marathon war kein leichtes Unterfangen. Bei Temperaturen weit über 40 Grad ohne Schatten ging es durch die Wüstenlandschaft auf den 1425 Meter hohen Berg Nebo zum Ziel in die Felsenstadt Petra.

Eis und Sturm am Nordpol

Doch extreme Wetterbedingungen kennen Renate und Manfred Rettenegger sehr gut. Rund 70 Grad kälter als in der Wüste war es bei ihrem Lauf in Norwegen im vergangenen Jänner. Zum Beginn des neuen Jahres waren die Mollner bei Temperaturen von minus 25 Grad bei Eis und Sturm 200 Kilometer vom Nordpol entfernt beim Polar-Marathon ebenfalls erfolgreich am Start.


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