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MOLLN. Der ÖGB Kirchdorf veranstaltete eine Kundgebung vor dem Nationalpark Zentrum Molln, um über die Jugend und Kinderbetreuung in Molln zu sprechen. Mit den Stimmen von FPÖ, ÖVP und Teilen der Bürgerliste entschied der Mollner Gemeinderat die Schließung des Hortes.

Kundgebung in Molln, Foto: ÖGB
  1 / 2   Kundgebung in Molln, Foto: ÖGB

Mehr als 100 Jugendliche, Kinder, Eltern und Unterstützer waren bei einer kurzfristig einberufenen Kundgebung in Molln. Grund dafür waren die Änderungen in der Kinderbetreuung. Nach dem Kündigen des Vertrages mit dem Betreiberverein des ÖGJ-Jugendzentrums in Molln wird nun der Hort in eine Nachmittagsbetreuung umgewandelt. Das besorgt viele Eltern.

Betroffene kamen zu Wort

Der ÖGB Kirchdorf hat für 21. Juni (vor der Gemeinderatssitzung) kurzfristig eine Kundgebung vor dem Nationalparkzentrum einberufen, um über die Situation in Molln zu sprechen. Zu Wort kamen Norbert Haudum als Vorsitzender der Gewerkschaft Younion in OÖ, betroffene Eltern sowie die Jugend, die mit der Situation unzufrieden ist, Kurt Winter vom Jugendcenterunterstützungsverein (JCUV) und Walter Aigner von der SPÖ, die im Gemeinderat geschlossen gegen die Schließungen auftrat.

SPÖ Molln will weiter für den Erhalt der Kinderbetreuungseinrichtungen kämpfen

„Die Alternative, die den Eltern angeboten wird, ist nicht vergleichbar mit dem Angebot eines Hortes“, meinte Norbert Haudum von der Gewerkschaft Younion. Er bezweifelte auch das Einsparungspotential für die Gemeinde, da Förderungen vom Land für den Hort wegfallen und für die Alternative zurzeit nur eine Förderung von einem Jahr vorgesehen ist. Die Wichtigkeit der Einrichtungen für Kinder und Jugend betonte Kurt Winter. Er präsentierte die Berichte der Jugendzentrumsleiter der vergangenen Jahre. „Die SPÖ Molln wird weiter für den Erhalt der Kinderbetreuungseinrichtungen kämpfen“, meinte Walter Aigner von der SPÖ Molln.


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