Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MONDSEE. Ein Novum gibt es in der Marktgemeinde: Bei den Bürgermeisterwahlen am 27. September treten erstmals fünf Kandidaten an.

Bürgermeister Karl Feurhuber
Bürgermeister Karl Feurhuber

Im Bezirk Vöcklabruck ist Mondsee die einzige Gemeinde, in der gleich fünf Personen um das Bürgermeisteramt rittern. Neben dem amtierenden Bürgermeister Karl Feurhuber (ÖVP) selbst, treten auch Christian Oberschmid (SPÖ), Rüdiger Frauenschuh (FPÖ), Franz Schwaighofer (Grüne) und Jürgen Prasse (PULMO) um die Gunst der Wähler an. „Damit teilen sich die Stimmen auf“, ist sich Feurhuber im Klaren, der aber auf seinen Bürgermeisterbonus vertraut. Bei der Bürgermeisterwahl im Jahr 2009, wo Feurhuber „nur“ gegen zwei Kandidaten antreten musste, hatte er nahezu 68 Prozent der Stimmen bekommen. Auch bei der heurigen Wahl hofft er, in keine Stichwahl gehen zu müssen. „Ich bin zuversichtlich, dass die Bürger erkennen, wer die Arbeit für Mondsee gemacht hat.“ Und diese Arbeit mache er gerne, so der verwitwete, mittlerweile pensionierte Kaufmann. „Ich habe die notwendige Zeit und die Liebe zum Ort.“ Eine andere Mandatsverteilung erwartet er sich jedoch im Gemeinderat: Es gibt 25 Mandate, um die sich nun fünf Parteien bemühen werden. „Ziel der ÖVP wird aber natürlich sein, die absolute Mehrheit zu behalten.“

Gemeindeprojekte

Stichwort Gemeinderat: Bei der nächsten Sitzung wird die Umwidmung des Porsche-Hotels am Brandlberg, die derzeit bei der Raumordnung liegt, besprochen werden. Der linke Teil des Brandlbergs soll zur Gänze als Tourismusgebiet gewidmet werden. „Ich bin guter Dinge, dass wir dieses Thema voranbringen“, so Feurhuber. Demnach würde die Marktgemeinde die Hälfte des Weyerfelds erwerben können, den Rest – nach wie vor – als Mieter nützen. „Eine Verbauung wäre somit kein Thema mehr!“

Ins Stocken geraten ist hingegen der Bau des Modellbaumuseums. „Aufgrund des Steuermodells dürften sich Mehrkosten von rund 300.000 Euro ergeben“, will Feurhuber einer Entscheidung des Gemeinderates aber nicht vorgreifen. Für ihn steht jedoch fest: Die Wichtigkeit des Skaterparkes übertreffe bei weitem das Modellbaumuseum. „Solange dieses Thema nicht befriedigend für die Jugend gelöst wird, wird auf diesem Areal nicht weitergebaut werden.“ Vorstellen könne sich Feurhuber eine komplette Neugestaltung des Skaterplatzes mit ausgetauschten Geräten und einem Streetsoccerplatz.

Fertiggestellt wird heuer noch der Bauhof der Gemeinde. Ebenso wird noch in diesem Jahr die Kletterhalle im Sportland eröffnet werden. Zukunftsprojekte sind hingegen noch ein neues Verkehrsleitsystem für den Ort sowie die Lösung der Parkplatzsituation.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden