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MÜNZKIRCHEN. Zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in der Ortschaft Ficht (Gemeinde Münzkirchen wurden am Dienstag, 18. April um 00.12 Uhr die Feuerwehren Münzkirchen, Eisenbirn, Schiessdorf, Kaltenmarkt und Reikersham alarmiert.

Foto: BFKDO Schärding
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Da bei der Anfahrt bereits starke Rauchentwicklung zu sehen war, ließ die Einsatzleitung der FF Eisenbirn Alarmstufe 2 auslösen und die Feuerwehren Rainbach, St. Roman, Diersbach, Oberedt und Wallensham wurden nachalarmiert.

Stall unter Vollbrand

Beim Eintreffen stellte sich für den Einsatzleiter Thomas Strasser folgende Lage dar: Ein Stallgebäude, in dem Stiere untergebracht waren, stand unter Vollbrand. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz wurde sofort mit den Löscharbeiten begonnen. Nachdem die mehrere hundert Meter lange Wasserzubringerleitung aufgebaut und damit die Löschwasserversorgung gesichert war, konnte mit umfassenden Löschangriffen begonnen werden. Von zwei Wasserstellen wurde mit Unterstützung von fünf Tragkraftspritzen Wasser über gesamt 1200 Meter lange Schlauchleitungen zur Einsatzstelle gepumpt.

56 Tiere in Lebensgefahr

Weiteres Augenmerk musste auf die gesamt 56 Tiere gelegt werden, die sich noch im Objekt befanden und durch eine massive Betondecke geschützt wurden. Mit Unterstützung von zwei Hochleistungslüftern wurde den Tieren Frischluft zugeblasen und deshalb konnten sie im brennenden Objekt verbleiben. „Bereits frühzeitig wurde auch die Teleskopmastbühne der FF Andorf mit Atemschutzträgern eingesetzt, um den Brand auch von oben zu bekämpfen. So konnten wir auch die Brandausbreitung auf die noch nicht betroffenen Stallbereiche erfolgreich verhindern“, so der Pflichtbereichskommandant und Einsatzleiter Thomas Strasser.

Zwölf Feuerwehren im Einsatz

Ein Atemschutzschutzsammelplatz wurde eingerichtet und es wurden 15 Atemschutzflaschen durch das Atemschutzfahrzeug der FF Schärding noch an Ort und Stelle gefüllt. Nach etwa drei Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die ersten Feuerwehren wieder einrücken konnten. Das Rote Kreuz war für mögliche Ernstfälle vor Ort, die Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei begonnen. Insgesamt standen zwölf Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und 155 Mann im Einsatz.


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