Munderfinger Windparklauf war voller Erfolg
MUNDERFING. Bereits zum dritten Mal fand am 10. Juni 2017 der Lauf durch den Windpark Munderfing statt. Etwa 100 Läufer gut 40 Mountainbiker sowie eine Reihe von Walker sportelten im Wald bei idealem Wetter und gutem Wind. Besonders erfreulich: mehr als 20 jugendliche Läuferinnen und zwölf „Kids on Bike“ von den Munderfinger Radfreunden frischten die Starterriege auf.

Bereits ab Mittag konnten Interessierte eines der Windräder von innen besichtigen. Dem Nachmittag war der elf Kilometer lange Hauptlauf mit 230 Höhenmetern gewidmet. Ideal für Einsteiger war die neue fünf Kilometer lange Genussstrecke. Start und Ziel des Laufs war das Firmengebäude der Energiewerktatt (EWS) in Munderfing. Anstatt des Startgelds wurden für die Munderfinger Tschernobyl Hilfe freiwillige Spenden gesammelt. Die schnellsten Läufer des Hauptlaufs waren Wolfgang Achleitner (41.50) und Monika Tiefenthaler (57.50). Beim Genusslauf waren Birgit Klackl-Salletmaier und René Lutsch an der Spitze. Die schnellsten Jugendlichen waren Christoph Enthammer und Benedikt Fürlinger aus der zehnköpfigen Gruppe der Neuen Mittelschule Munderfing.
Wiederholung bereits geplant
“Im nächsten Jahr ist eine Wiederholung des Laufs geplant“, sind sich Roman Breckner, Obmann des Turn- und Sportvereins Mattighofen, und Elfi Salletmaier von der EWS einig und bedankten sich bei den aktiven Mitveranstaltern. Der Windparklauf fand im Rahmen des Internationalen Tag des Windes 2017 organisiert von der IG Windkraft statt. Er war eine gemeinsame Veranstaltung von Windpark Munderfing GmbH, TSV Mattighofen, Gesunde Gemeinde Munderfing, Tschernobyl Hilfe Munderfing, Energie AG sowie der EWS. Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Bundesforste AG statt. Die Bäckerei Zagler stärkte die Läufer mit Brot und Gebäck.
Energie aus der Natur
„Meine Energie schöpfe ich aus der Bewegung in der Natur. Genauso wie die Windräder ihre Energie gewinnen. Deshalb macht“s Spaß durch den Wald-Windpark zu rennen und hier ein Bewusstsein zu schaffen, dass eine Stromerzeugung ohne Abgase und mitten im Wald ohne große Eingriffe möglich ist“, erklärt Breckner, der die Idee zum Windparklauf hatte.


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