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NATTERNBACH. Die Gemeinde Natternbach kann sich sehen lassen und tut dies auch – am 10. September findet die 26. Ortsbildmesse in der Hausruckgemeinde statt. Um sich bestmöglich zu präsentieren, wurde im Ort auf Hochtouren gearbeitet. Der neugestaltete Ortsplatz ist fertig und wird bei der Ortsbildmesse die Hauptrolle spielen.

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Geträumt hatte man in der Gemeinde Natternbach bereits seit Anfang der 90er-Jahre von einem neuen, attraktiven Ortszentrum. Nachdem die Gemeinde bereits 1983 zum schönsten Dorf Österreichs gekürt wurde, wollte man die Attraktivität noch weiter steigern. Nun sollte es aber dennoch mehr als 20 Jahre dauern bis „Natternbachs Neue Mitte“ erstrahlen durfte.

„Zukunft Natternbach“ nahm Formen an

Im Zuge des Agenda21-Prozesses und dem Verein „Zukunft Natternbach“ nahm das Projekt Formen an. 2014 wurde mit dem Neubau des Gemeindeamtes begonnen, das ehemalige Kaufhaus Moser erworben und abgerissen. Die enge und gefährliche Kurve mitten im Ort konnte so entschärft werden. Im vergangenen Jahr nahm man die Neugestaltung des Ortsplatzes in Angriff. Ideen der Bürger wurden gesammelt, ein Künstlerwettbewerb für den Ortsbrunnen ausgeschrieben. Gewonnen hat diesen Gabriele Berger aus Aigen-Schlägl. Ihr Kunstprojekt skizziert nun das Zentrum der Gemeinde: Ein Brunnen mit zwei Lindenblättern aus Granit und einem Stein mit einer Form eines Kirchenfensters, der die direkte Verbindung zur Pfarrkirche nebenan symbolisieren soll. Die Lindenblätter stellen eine Symbiose zur 300 Jahre alten Linde, dem Naturdenkmal im Ortszentrum, her.

10.000 Besucher erwartet

Die Gestaltung des Ortsplatzes kostete 820.000 Euro. Eine überdachte Bühne, ein WLan-Hotspot sowie entsprechende Beleuchtung sollen in Zukunft der Grundstein für zahlreiche Veranstaltungen sein. Erste Ideen drehen sich hier um Adventmärkte, Marktfeste oder Konzerte. Aber auch als Hochzeitslokalität wird sich der Platz in Zukunft sehr gut eignen, meint Siegfried Sageder, Vorsitzender des Tourismusverbandes Natternbach. 150 Aussteller Bei der Ortsbildmesse werden 150 Aussteller und bei Schönwetter bis zu 10.000 Besucher erwartet.

„Man steht im Schaufenster“

Ein positives Echo sowie noch mehr Bekanntheit erhofft man sich von der Messe. „Man steht im Schaufenster, weil sich viele oberösterreichische Gemeinden die Messe anschauen. Wir möchten, dass wir zeigen können, dass man gut in Natternbach leben kann. Es ist nachhaltig, wenn wir ein entsprechendes Ortsbild haben, vor allem für die Menschen hier“, erklärt Bürgermeister Josef Ruschak.

Ortsbildmesse als Chance

Auch für den Tourismus bildet die 26. Ortsbildmesse eine Riesenchance, wie der Vorsitzende des Tourismusverbandes Natternbach erklärt: „Für den Tourismus ist es besonders wichtig, dass man einen Ortsplatz hat und diesen bespielen kann. Das ist wichtig für die Tagesfrequenz von Gästen in der Gemeinde und für die Nahversorger“. „Wir möchten zeigen, dass es auch bei uns interessante Geschichten zu entdecken gibt, vor allem für Touristen. Es sollen sich einfach Synergien aus der Ortsbildmesse ergeben“, wünscht sich der Bürgermeister.

Programm:

26. Ortsbildmesse in Natternbach am 10. September bei freiem Eintritt:

9 Uhr: Festgottesdienst in der Pfarrkirche

9.45 Uhr: Musikalischer Empfang durch die Musikkapelle Natternbach

10 Uhr: Eröffnung der Ortsbildmesse durch Bürgermeister Josef Ruschak und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl

11 Uhr: Frühschoppen mit der Musikkapelle Natternbach und „Duo Herzblut“

12 Uhr: Darbietung des Schulchores der Neuen Mittelschule

12.30 bis 15 Uhr: Beiträge der ACCO-Schlümpfe, des Akkordeonorchesters und der Schuhplattlergruppe Natternbacher Wadlbeißer

13 Uhr: Von Volksmusik bis Rock mit der Natternbacher Gruppe „Die Vielsaitigen“

14 Uhr: Auftritt der „Hoiz-Blech Musi“ unter dem Motto „Tradition trifft Modern“

15 Uhr: Verlosung der Gewinnspiele

16 Uhr: Präsentation der Gemeinde Moosbach als nächster Austragungsort der Ortsbildmesse

17 Uhr: Schlussfeier

Zusätzlich: Bummelzug ins IKUNA-NaturresortPräsentation der Häuserchronik, ein Sonderpostamt sowie eine Hammerschlagstock-Münzprägung.


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