Glasfaser macht Nebelberg zukunftsfit
NEBELBERG. Jedes 100. Haus in Oberösterreich hat einen direkten Glasfaser-Anschluss. In Nebelberg schaut es viel besser aus: Hier liegt der Versorgungsgrad bei 98 Prozent. Deshalb fand auch in der Glasfasergemeinde Nebelberg zum Auftakt des traditionellen Zeltfestes erstmals eine Fiber Night statt, bei der sich viele über dieses Zukunftsthema informierten.

Voll des Lobes waren die Gäste beim Festakt gestern Abend. „Egal wo man ist - wichtig ist eine gute Anbindung an den Daten-Highway. In Nebelberg hat man alles richtig gemacht“, meinte etwa Horst Gaigg, der Breitbandbeauftragte des Landes OÖ. Minister Alois Stöger ist überzeugt: „Wo es Verbindungen gibt, gibt es auch wirtschaftliche Entwicklung - das war schon immer so. Nebelberg hat die Leute zusammengeholt und zusammengehalten und ist nun bei der Anbindung vorne dabei.“
Anschluss bei jedem Grundstück
Die Gemeinde ist flächendeckend mit Breitband versorgt. Dafür wurde der ganze Ort umgegraben. 98 Prozent der Haushalte sowie die Unternehmen und Betriebe nutzen künftig das ultraschnelle Internet. „Auch jedes bebaubare Grundstück hat einen Anschluss“, ergänzte Bürgermeister Markus Steininger, der neben Thomas Riener, Florian Pfeil, Peter Kickingereder, Josef Jungwirth, Klaus Kickingereder und Heinrich Pfoser Teil der Breitbandinitiative ist.
Glasfaser ist Zukunft
Für die Energie AG ist Glasfaser das Geschäftsmodell der Zukunft, wie der technische Vorstand Stefan Stallinger erklärte. „Das war für uns ein logischer Schritt: Wir haben mit der Stromversorgung begonnen, später kam die Wasserversorgung, heute ist Glasfaser wichtig.“
Nicht nur private Haushalte wollen eine schnelle Internetverbindung. „Bei Betriebsansiedelungen ist die erste Frage, ob es Glasfaser gibt“, weiß Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. Im Bezirk treiben schon einige weitere Gemeinde den Ausbau voran.


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