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NEUFELDEN. Einen ganzen Keller voller Kaffeekannen haben Elfriede und Herbert Pöschko im Laufe der vergangenen Jahre zusammengetragen und vor zehn Jahren das erste österreichische Kaffeekannenmuseum eröffnet. Für dieses suchen sie nun einen neuen Besitzer.
 

Elfriede Pöschko mit der größten Kanne aus ihrer Sammlung: 2000 einzelne Kaffeekannen und vollständige Service sind im Museum zu sehen. Foto: Gahleitner

Weil das Ehepaar sein Haus am Neufeldner Sonnenweg verkauft, muss zwangsweise auch das Kaffeekannenmuseum raus. „Unser Wunsch wäre natürlich, dass dieses als öffentliches Museum weitergeführt wird. Auf jeden Fall soll alles beisammen bleiben“, sagt Elfriede Pöschko. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie unheimlich viel Zeit und auch Geld in die Sammlung gesteckt. Sie waren auf Flohmärkten und Messen, bei Antiquitätenhändlern und privaten Verkäufern und haben schlussendlich mehr als 2000 Kaffeekannen aus Porzellan, Keramik, Steingut, Kupfer, Holz, Gold, Silber gesammelt. „Alle sind gebraucht, aber unbeschädigt und mit Deckel. Neben einzelnen Kannen gibt es ganze Service und Gedecke“, beschreibt die begeisterte Sammlerin, die schon unzählige begeisterte Besucher durch das Museum geführt hat.

Kannen in allen Größen und Varianten

Die älteste Kanne, die im Museum zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1810. Daneben finden sich Kaffeekannen in Häuser-, Zwergen- oder Tierform, Linkshänder-Kannen, die erste Kugelkanne, eine Kakaokanne aus dem Jahr 1830, ein Miniatur-Service, bei dem die Kanne gerade mal fünf Zentimeter groß ist, eine 20 Liter-Kanne von Gmundner Keramik oder Kannen mit Filteraufsatz. Praktisch die ganze Kaffeekannen-Welt ist in den Glasvitrinen vereint.

Dem neuen Besitzer stehen Elfriede und Herbert Pöschko mit Rat und Tat und all ihrem Wissen zur Seite. Denn „wir möchten einfach, dass alles in gute Hände kommt.“

Verkauft wird das gut besuchte Kaffeekannenmuseum um 22.000 Euro gegen Selbstabholung mitsamt den Glasvitrinen und den handgemachten Deckchen. Platzbedarf: mindestens 80 m2. Interessierte können sich bei Elfriede und Herbert Pöschko melden: Tel. 0699/122 123 77, 07282/6044.

www.kaffeekannenmuseum.at


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