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NEUFELDEN. Viel Raum für Kreativität und kulturelle Entwicklung räumt die Volksschule Neufelden ihren Schülern ein. Schon seit drei Jahren arbeiten die Kinder eng mit Heim.Art-Künstler Joachim Eckl zusammen, um ihre Vergangenheit und Geschichte zu erfahren.

  1 / 2   Volksschüler aus Neufelden verknüpfen den Unterricht mit kultureller Entwicklung und viel praktischem Tun.

Dass in den Blumenrabatten vor dem Volksschulgebäude in Neufelden Flachs wächst, ist nur eine der Aktionen, die im Rahmen des Programms p(ART) des Kulturkontakts Austria realisiert werden. „Wir greifen damit unsere Leinenweber-Vergangenheit auf. Die Kinder sollen vom Anbau bis zum fertigen Leinen den gesamten Verarbeitungsprozess sehen“, informiert Volksschul-Direktor Josef Pühringer. Die Geschichte des Marktes ist ein Schwerpunkt des Kulturprojektes „Ahnen, wer wir sind“: Die Volksschüler schauen sich historische Bilder in der Topothek und die Markthäuser genau an, sie besuchen die Burg Pürnstein oder machen sich in einem stehenden Zug in der Station von Künstler Joachim Eckl gedanklich auf die Reise zu den Ahnen und gleichzeitig in die Zukunft. Auch eine gemeinsame Wasserschöpfung ist noch geplant.

Kreativität kennt keine Grenzen

„Der Vorteil dieser Projektarbeit ist, dass es keine Vorgaben gibt, in welche Richtung es gehen soll. Und mit so einem erfahrenenen Künstler wie Joachim Eckl können viele Querverbindungen hergestellt und Entwicklungsräume eröffnet werden. Die Kreativität bekommt dabei viel Raum“, sagt Pühringer. An der kulturellen Entwicklung beteiligt sich die ganze Schule.

http://www.heimart.at/

www.kulturkontakt.or.at


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