Visionäre bringen Ideen für ein gutes Leben in der Region auf den Tisch
BEZIRK ROHRBACH. Man muss das Rad ja nicht neu erfinden. In den Gemeinden laufen viele gute Sachen, bei denen es sich lohnt, sie zu multiplizieren. Bei den Voi Lebm-Impulsgesprächen kamen genau solche positiven Beispiele zur Sprache, ebenso wie neue Ideen und Vorschläge für mehr Lebensqualität im Bezirk. Am Dienstag, 9. Oktober, folgt der dritte und letzte Abend, an denen an einer guten Zukunft für die Region gefeilt wird.

„Wir sind visionäre Spinner, aber vor allem Multiplikatoren und Macher, die für die Region was weiterbringen wollen“, fasst LAbg. Ulrike Schwarz, Leiterin des Voi Lebm-Kernteams, zusammen. Impulse für eine positive Entwicklung holte man sich im Vitum Putzleinsdorf und im TDZ Neufelden bei Tischgesprächen mit Vor-, Nach- und Querdenkern, ein weiterer Ideen-Abend wird morgen Abend (9. Oktober, 19.30 Uhr) in der Bioschule Schlägl folgen.
Ideen für jede Generation
Bei diesen Treffen war zu hören vom Ausbau der Nachbarschaftshilfe und Kreativtreffs oder Stammtischen, um der Vereinsamung entgegenzuwirken; von der Stärkung der Direktvermarktung und den Vorteilen der regionalen Produktion; vom Erfahrungswissen älterer Menschen, die dieses in Schulen bringen könnten und umgekehrt digitale Kompetenzen von den Jugendlichen bekommen; von Zeitbanken, mit denen anderen Menschen Zeit zur Verfügung gestellt wird.
Positive Stimmung
Basis für die Impulsabende waren Gemeindegespräche, die die Kernteam-Mitglieder mit den Verantwortlichen in den Gemeinden geführt und somit die Stimmung in der Bevölkerung eingeholt haben. Alle Ergebnisse und neuen Vorschläge werden jetzt gesichtet und daraus mögliche Projekte erarbeitet.
„Voi Lebm“ ist ein Projekt der Leaderregion Donau-Böhmerwald, das für ein gutes Leben für alle sorgen will. Basis war das Glamurs-Projekt vor zwei Jahren, bei dem eine Vision 2040 erarbeitet wurde.


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