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NEUFELDEN/HERZOGSDORF. Weil die Kapazitäten am Firmensitz in Pürnstein völlig ausgelastet sind, weicht die Firma Biohort auf den Nachbarbezirk aus: In Herzogsdorf entsteht bis Ende 2018 ein neues Werk. Der Spatenstich dafür ist vor wenigen Tagen erfolgt.

v.l.: Maximilian Priglinger (Biohort Corporate Lean Manager), Johannes Zauner (Biohort Bauleiter), Architekt Stefan Seidlhuber, Josef Priglinger (Biohort Geschäftsführer), Bürgermeister Alois Erlinger, Baumeister Franz Wöss (Hehenberger Geschäftsführer), Baumeister Gerhard Resch (Gebrüder Resch Geschäftsführer)

40.000 m2 umfasst das von Biohort erworbene Betriebsbaugrundstück im Gewerbepark Herzogsdorf, das somit ausreichend Expansionsmöglichkeiten für den europaweit führenden Hersteller von hochwertigen Stauraumlösungen aus Metall bietet.

Vollautomatische Stanzanlagen

Im ersten Bauabschnitt werden 11.000 m2 Produktions- und Lagerflächen sowie ein Bürotrakt geschaffen und dafür über 20 Millionen Euro investiert. Installiert wird eine der modernsten Blechfertigungen Österreichs mit vollautomatischen Stanzanlagen, die im Sommer 2018 den Testbetrieb aufnehmen soll. Vollbetrieb soll ab Ende 2018 möglich sein. Das Biohort Management rechnet mit einem jährlichen Verarbeitungsvolumen von 1600 Tonnen Stahlblech, was rund 50.000 Artikeln entspricht. Zum Vergleich: Am Standort Neufelden werden aktuell 6300 Tonnen pro Jahr verarbeitet.

Weitere Ausbaumöglichkeit

In einem zweiten Schritt ist eine Verdoppelung der Werkskapazitäten möglich und bereits bewilligt. Letztlich könnten am neuen Standort bis zu 160 Mitarbeiter beschäftigt werden, in Neufelden arbeiten aktuell 241 Menschen. Darüber freut sich natürlich Standortbürgermeister Alois Erlinger: „Angesichts der Pendlerproblematik nach Linz ist es wichtig, vor Ort Arbeitsplätze zu bieten.“

Bekenntnis zur Regionalität

„Als Mühlviertler Leitbetrieb gehört eine bevorzugte Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region für uns zum guten Ton“, unterstreicht Biohort Geschäftsführer Josef Priglinger die Bauausführung durch Hehenberger Bau aus Peilstein und Brüder Resch aus Aigen-Schlägl. Für die Planung zeichnet das Linzer Architekturbüro Berghofer verantwortlich.


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