Neufelden schafft Platz zum Leben
NEUFELDEN. In die Endphase gehen die Planungen für zwei Wohnanlagen am ehemaligen Molkereigelände. Auch ein neues Siedlungsgebiet soll nächstes Jahr verkaufsbereit sein.

Die Diskussion für Wohnungs- und Bauflächen sei mühsam und langwierig, sagt Bürgermeister Hubert Hartl. Aber der Wohnbau ist großes Thema in seiner Gemeinde. Er freut sich deshalb, dass bei den beiden Eigentumswohnanlagen am ehemaligen Molkereigelände die Feinplanung läuft. Etwa 16 Wohnungen werden hier entstehen. „Es gibt konkrete Anfragen von künftigen Eigentümern, das erste Haus ist eigentlich schon fast verkauft“, berichtet Hartl, der zugleich die Vorzüge der Lage anpreist. Schließlich liegen die Wohnhäuser mitten im Ortskern und alle Infrastruktureinrichtungen sind fußläufig erreichbar.
25 Parzellen in der Siedlung West
Auf großes Echo stoßen auch die 25 Bauparzellen, die im Siedlungsgebiet Neufelden West entstehen. „Wir sind guter Dinge, dass diese Mitte nächsten Jahres baureif sind“, sagt der Ortschef. Für Neufelden ist diese Siedlung die letzte Möglichkeit für Bauflächen: „In den Dörfern draußen haben Einzelanträge keine Chance auf Umwidmung.“Bei den Betriebsgründen schaut es ähnlich aus. „Das Gewerbegebiet Richtung Rohrbacher Bundesstraße ist ziemlich ausgebucht“, informiert Hubert Hartl.
Warten aufs Musikhaus
In der Warteschleife steckt das Projekt Kulturhaus, das aber dringend notwendig ist, um die Raumsituation in der Volksschule zu entschärfen. Derzeit proben die Musiker im Schulgebäude, wo neben den vier Schulklassen und den beiden Kindergarten-Gruppen auch die Landesmusikschule untergebracht ist. Die Krabbelgruppe ist ohnehin schon seit einigen Jahren in der Sparkasse zu finden. Musikverein und Landesmusikschule sollen künftig unter einem Dach im Anibas-Haus, in dem früher das Kino war, untergebracht werden.


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