Zeitzeugin Anna Hackl und die "Mühlviertler Hasenjagd"
NEUHOFEN/YBBS. Die Zeitzeugin Anna Hackl spricht im Ostarrichi-Kulturhof über die „Mühlviertler Hasenjagd“.

NEUHOFEN/YBBS. Die Zeitzeugin Anna Hackl spricht im Ostarrichi-Kulturhof über die „Mühlviertler Hasenjagd“. Anna Hackl kommt aus Schwertberg, nicht weit entfernt vom Konzentrationslager Mauthausen. Dort ereignete sich 1945 die sogenannte „Mühlviertler Hasenjagd“, die grauenvolle Ermordung von Hunderten Häftlingen, die versuchten zu flüchten. Viele, sonst unbescholtene Bürger, waren erbarmungslos und lieferten die Fliehenden ihren Mördern aus. Aus Unwissen, Angst oder Treue zum „Führer“. Anders die Familie Langthaler.Anna Hackl, Tochter der Familie, war Zeugin dieser Zeit und erzählt davon, wie sie zwei Gefangene für drei Monate bei sich zuhause versteckt hielten. Ein sehr riskantes und gefährliches Unterfangen für die gesamte Familie, die Mut und Zivilcourage zeigten. Der Regisseur Andreas Gruber hat die Ereignisse im Film „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ eingearbeitet.


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