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NEUMARKT. Gleich nach Verlautbarung der Bundesregierung, dass sämtliche Schulen und Kindergärten ab Mitte kommender Woche weitestgehend geschlossen bleiben sollen, hat Bürgermeister Christian Denkmaier die Leiter der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen am Donnerstag Früh zu einem Koordinierungsgespräch aufs Gemeindeamt eingeladen. 

Bereits am Donnerstag Früh gab es auf dem Neumarkter Gemeindeamt eine Krisensitzung zur Maßnahmenkoordination für die Bildungseinrichtungen. Foto: Marktgemeindeamt Neumarkt

Ziel ist es, dass die Schritte und Maßnahmen der einzelnen Einrichtungen (VS, NMS, Kindergarten, Hort, NMS-Nachmittagsbetreuung) aufeinander abgestimmt erfolgen. Immerhin geht es doch auch um wichtige Begleitumstände wie Schulküche, Kindertransport etc. Die wichtigsten Ergebnisse:

• Erhebung: (morgen) Freitag findet in den Schulen/Betreuungseinrichtungen eine Erhebung statt, welche Kinder (trotz der dringenden Empfehlung der Bundesregierung den Schul- und Kindergartenalltag auf ein Betreuungsminimum zu reduzieren) dennoch zeitweiligen Betreuungsbedarf haben.

• In den Schulen wird weiters darüber beraten, wie die vom Ministerium vorgesehene Unterrichtsvertiefung (durch Übungen zu Hause) praktisch bewerkstelligt werden kann.

• Die Gemeinde und die Schulen/Bildungseinrichtungen werden auf Basis der Ergebnisse der Bedarfserhebung am Montag Nachmittag die konkreten Maßnahmen besprechen und beschließen.

„Bildungsgipfel“ am Montag

 Am kommenden Montag um 17 Uhr gibt es einen weiteren „Bildungsgipfel“ am Gemeindeamt, und spätestens am Dienstag, 17. März, werden alle Eltern (und Schüler) mit einem Infoscheiben und auch via Homepage, Facebook bzw. Eltern-WhatsApp Gruppen über die präzisen Maßnahmen informiert.

„Grundsätzlich sei festgehalten, dass wir natürlich auch in Neumarkt der Vorgabe der Bundesregierung, das öffentliche und schulische Leben möglichst herunterzufahren, entsprechen werden“, sagt Bürgermeister Christian Denkmaier. „In besonderer Weise appellieren wir, die ersatzweise Betreuung durch Großeltern hintanzuhalten, weil das Gefährdungspotential einer Corona-Infektion bei Menschen ab 75/80 Jahren überdurchschnittlich hoch ist, und eine Ansteckung durch Kinder, die selber keine Krankheitssymptome aufweisen, denkmöglich ist.“


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