Gehäuse-Spezialist Schinko investiert in E-Mobilität, Photovoltaik und Stromspeicher

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 05.09.2019 16:30 Uhr

NEUMARKT. Schon seit 20 Jahren sind Umweltschutz und Ressourcenschonung bei der Schinko GmbH wichtige Themen. Das ZukunftUmwelt-Programm läuft mit Erfolg über Plan. Heuer wurde die Staplerflotte auf E-Antrieb umgestellt. In den nächsten zwei Jahren folgen eine Photovoltaik-Anlage und ein Elektro-Stromspeicher.

Nicht nur Geschäftsführer Michael Schinko und der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Lengauer sind mit Elektroautos unterwegs. „Wir haben aktuell unsere E-Tankstelle für Kunden und Mitarbeiter auf fünf Tankplätze ausgebaut“, berichtet Schinko. Auch die neun Fahrzeuge zählende Staplerflotte fährt seit kurzem mit Strom und setzt damit konsequent die Linie des firmeneigenen ZukunftUmwelt-Programms fort.

Vierte PV-Anlage geplant

Die nächsten Schritte in diesem Programm sind innerhalb von zwei Jahren die Errichtung einer weiteren, insgesamt bereits vierten Photovoltaik (PV)-Anlage mit unr 80 kWp Leistung. Erst Anfang 2019 war im Zuge der Firmenerweiterung die dritte PV-Anlage in Betrieb genommen. Mit den derzeit bestehenden Anlagen deckte Schinko in den Sommermonaten den eigenen Strombedarf zwischen 11 und 15 Uhr ab. „Wir sind in diesem großen Zeitfenster stromautark, das gilt es noch auszubauen“, meint Gerhard Lengauer.

100 kW-Stromspeicher geplant

Um Stomspitzen und -schieflasten ausgleichen zu können, will Schinko weiters in die E-Speichertechnologie investieren. Ein 100 kW-Stromspeicher soll in das neue Unternehmensgebäude integriert werden. „Ich halte die Energiewende für möglich, jedoch nur, wenn künftig die Stromproduktion sowie -speicherung individuell, regiona. überregional, national und international vernetzt wird“, erklärt Michael Schinko. „Wir versuchen mit unsereren Maßnahmen einen Teil dazu beizutragen.“ Beispielsweise startete Schinko vor gut einem Jahr mit EDI Electronic Data Interchange und läutete den Weg in Richtung Digitalisierung der Geschäftsabläufe ein. Ergebnisse von EDI sind, intern so papierarm wie möglich zu arbeiten, kürzere Reaktionszeiten und damit bessere Performance.

Durch Zertifikats-Kauf CO2-neutral

Seit dem Jahr 2015 kauft das Neumarkter Unternehmen jährlich CO2-Zertifikate, um dadurch CO2-neutral arbeiten zu können. Seit 2007 verfügt Schinko außerdem über ein eigenes Blockheizkraftwerk. Dessen 660 kW-Gasmotor erzeugt 250 kW Strom und 350 kW Wärmeenergie. Diese werden für Pulverbeschichtungs- und Reiningsarbeiten bzw. im Winter zum Heizen eingesetzt. Um letzteres zu ermöglichen, investierte das Unternehmen 2018 in zwei 35.000 Liter Heißwasserspeicher. 

Weitere Informationen: 

www.schinko.at

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