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NIEDERWALDKIRCHEN/HELLMONSÖDT. In einen wahren Rausch kämpfte sich UJZ Mühlviertel gegen JC Wimpassing: In der brodelnden Hellmonsödter Halle, wo zu Ehren von 70 Jahre Sportverein Hellmonsödt und 25 Jahre Judo-Sektion ein Heimkampf stattfand, gab es einen 11:3-Kantersieg gegen den Tabellenführer. Simon Hofer legte dabei ein grandioses Comeback hin.

Simon Hofer hatte bei seinem Heimspiel in Hellmonsödt allen Grund zum Jubeln. Foto: Christian Fidler

Der 27-Jährige, der in Hellmonsödt einst die ersten Gehversuche auf der Judomatte machte, hat wegen eines Unfalls knapp vor dem Ligastart im März die komplette Frühjahrsmeisterschaft verpasst. Davon war außer einer Narbe  nichts mehr zu sehen: Gleich im ersten Durchgang siegte er völlig überraschend über den amtierenden EM-Siebten Lukas Reiter, den er in der Verlängerung auskonterte. In Durchgang zwei musste er sich gegen Johann Schmid erst aus einem Haltegriff befreien, um ihn dann später abhebeln zu können.

Leichtes Spiel für Allerstorfer

Simon Hofer war somit einer der Väter der Sieger. Dass es aber gegen den Vizemeister derartig klar ausging, damit war in den kühnsten Träumen nicht zu rechnen. „Das Ergebnis spiegelt das Kräfteverhältnis nicht wider“, wusste Trainer Pepi Reiter, dass einige Faktoren am Samstag einfach zusammengekommen waren, die letztlich den Seinigen in die Hände spielten. So war etwa für Wimpassing Schwergewichtslegionär Barna Bor diesmal nicht verfügbar. Dem UJZler Daniel Allerstorfer aus St. Peter stand stattdessen Andreas Mruk auf der Matte gegenüber, beide Partien gegen ihn entschied Allerstorfer am Boden für sich.

Ein Punkt fehlt noch

Durch das 11:3 über den (nun nicht mehr) Tabellenführer rückt das Final Four am 16. Dezember im Gmunden in greifbare Nähe. Zumindest ein Punkt am letzten Kampftag am 4. November bei Aufsteiger Dynamic One ist dafür aber wohl noch notwendig.


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