Schulklasse musste vom Krippenstein gerettet werden
OBERTRAUN. Eine Skischulklasse aus dem Bezirk Linz-Land hatte sich am Kippenstein verirrt und musste von Bergrettung und Polizei gerettet werden.

Gegen 12.30 Uhr schlug der 27-jährige Lehrer, der mit seiner 12-köpfigen Schülergruppe aus dem Bezirk Linz-Land unterwegs war, Alarm. Die Gruppe war im freien Skiraum, auf der sogenannten Variante „Schönberg“ unterwegs. Beim Abfahren, kamen sie jedoch von der Route ab, sodass sie in felsdurchsetztes, steiles Gelände gerieten.
Als sich während des Rettungseinsatzes herausstellte, dass zwei der Schüler leicht verletzt waren, wurde außerdem noch der Notarzthubschrauber „Martin 1“ um Unterstützung gerufen. Die beiden Schüler konnten vom Rettungshubschrauber sicher geborgen und ins Krankenhaus Bad Ischl transportiert werden.
Sieben Personen mussten mittels Bergetau durch die Flugpolizei geborgen werden. Die übrigen Personen, darunter der Lehrer, konnten gemeinsam mit der Bergrettung Obertraun, nach einem kurzen Aufstieg, mit den Skiern bis zur Mittelstation Schönbergalm und von dort weiter mit der Seilbahn hinunterfahren.
Rund 2,5 Stunden waren die Einsatzkräfte beschäftigt, alle Personen in Sicherheit zu bringen. Im Tal übernahmen Seilbahnmitarbeiter und das Kriseninterventionsteam die weitere Betreuung.


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