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ANTARKTIS. Der größte Eisberg der Welt - etwa so groß wie das Bundesland Burgenland - ist in Bewegung, nachdem er 37 Jahre lang auf dem Meeresboden festsaß. Aufnahmen zeigen das Naturphänomen.

Symbolbild: Orlando Florin Rosu/adobe.stock.com
Symbolbild: Orlando Florin Rosu/adobe.stock.com

Medienberichten zufolge zeigen Satellitenbilder, wie sich der Eisberg mit der Bezeichnung A23a nun an der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel vorbei in Richtung Südpolarmeer bewegt. Vorbote sollen bereits vor drei Jahren beobachtet worden sein. In einem Video, das in den sozialen Netzwerken kursiert, sind die Bewegungen des gigantischen Eisbergs auf Satellitenbildern deutlich zu erkennen.

Forscher äußern sich zu möglichen Ursachen

Der Eisberg, der sich über eine Fläche von fast 4.000 Quadratkilometern erstreckt, löste sich 1986 von der antarktischen Küste, blieb dann aber im Weddellmeer stecken. Damit ist der Eisberg fast so groß wie das Bundesland Burgenland. Es ist unklar, warum der Eisberg nach 37 Jahren plötzlich wieder in Bewegung geraten ist. Forscher sollen wohl nicht davon ausgehen, dass Temperaturveränderungen ursächlich sind, sondern glauben, dass die Zeit einfach gekommen war.

Eisberg könnte potenzielle Gefahr für Tiere werden

Viele Wissenschaftler sind dennoch in Sorge. Denn falls der Eisberg in Südgeorgien erneut auf Grund läuft, könnte das für viele Tiere katastrophale Folgen haben und ihnen den Zugang zu Nahrung verwehren. Das wäre für die dort lebenden Pinguine, Robben und andere Seevögel, die ihren Nachwuchs ausbrüten, besonders dramatisch. Denn die Tiere sind auf gut zugängliche Nahrungsrouten angewiesen, die der Eisberg beeinträchtigen könnte. Wie sich die Bewegungen des Eisbergs dann tatsächlich auf die Umwelt und Tiere auswirken wird, bleibt abzuwarten. Der Eisberg A23a könnte sich auch in mehrere kleine Stücke zerteilen. 


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