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Vier Stunden Wartezeit: Zu Pfingsten droht Österreich ein Rekordstau

Tips Logo Manuel Tonezzer, 16.05.2024 13:01

Am kommenden Samstag, dem 18. Mai, droht Reisenden auf der Tauernautobahn (A10) ein Rekord-Stau. Dafür ursächlich ist das lange Pfingstwochenende.

Die Länge des Staus könnte jenen des Vorjahres deutlich übertreffen.Foto: stock.adobe.com/disq
Die Länge des Staus könnte jenen des Vorjahres deutlich übertreffen.Foto: stock.adobe.com/disq

Wie der ORF berichtet, soll Lenkern auf der Tauernautobahn (A10) am kommenden Wochenende einer der stärksten Reisetage des Jahres bevorstehen – der Rekordpotenzial hat. Ursache dafür sind unter anderem die zweiwöchigen Pfingstferien, die für die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg am Wochenende starten und vielen Menschen als Anlass zum Urlaub dienen. Insbesondere am Samstag werden deswegen starke Verzögerungen erwartet.

Einstelliger Baustellenbereich zwischen Golling und Werfen

Dadurch kann das Pfingstwochenende des Vorjahres deutlich überboten werden. Im Jahr 2023 bildete sich auf der Tauernautobahn in Salzburg ein bis zu 26 Kilometer langer Rückstau mit einer Wartezeit von über einer Stunde. Da sich heuer auf dem Abschnitt zwischen Golling und Werfen ein einspuriger Baustellenbereich befindet, werden Staulänge und Wartezeit heuer wohl deutlich überboten werden. Laut dem Bericht des ORF könnte der Stau bis zur Grenze auf dem Walserberg und darüber hinaus auf die deutsche A8 zurückreichen. 

Wartezeiten von vier Stunden und mehr sind dabei durchaus realistisch. Die ersten Staus werden laut Prognosen der ORF-Verkehrsredaktion ab Freitagnachmittag erwartet – mit Blockabfertigung zwischen Golling und Werfen und Wartezeiten von über zwei Stunden. Der Stau der ersten Reisewelle könnte sich möglicherweise die ganze Nacht auf Samstag halten.

Maßnahmen gegen Ausweichverkehr

Um sich vor dem Ausweichverkehr von der Autobahn zu schützen, haben die betroffenen Gemeinden im Tennengau am Pfingstwochenende entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. So gibt es in Kuchl, Golling, Adnet und Bad Vigaun ab Freitagmittag einen Wachdienst, um wichtige Gemeindestraßen in den Orten für Bewohner, Rettung und Feuerwehr freizuhalten.  Entlang der Tauernautobahn hat das Land Salzburg zudem die Abfahrten zwischen Puch-Urstein und Eben bis Ende Juni für den Reiseverkehr gesperrt. Ausnahmen bilden nur Lenker, die ein Reiseziel im Land Salzburg ansteuern.


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