Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NEPAL. Der asiatische Staat Nepal kämpft weiter gegen den Massentourismus am Mount Everest an. Wer den höchsten Berg der Erde besteigen will, muss künftig tiefer in die Tasche greifen.

Wer den höchsten Berg der Erde besteigen will, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: stock.adobe.com/ Travel Stock

Seit Jahren kämpft Nepal mit dem Massentourismus im Himalaya-Gebirge – insbesondere am und rund um den Mount Everest (8.848 Meter), dem höchsten Berg der Erde. Noch vor dem Mai-Ansturm sind mehr Everest-Genehmigungen erteilt worden als 2024. Das geht aus den Zahlen des Tourismusministeriums hervor.

Bis Anfang dieser Woche wurde die Genehmigung für 427 Anträge aus 52 Ländern erteilt. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr waren es 421. Nepal reagiert nun mit neuen Maßnahmen gegen Müll und Massenandrang. Die Everest-Regeln ab 2025 beinhalten mitunter eine Erhöhung der Gebühren. Das kündigte Nepal bereits im Februar an.

Erhöhung um 4.000 US-Dollar

Ab kommendem September wird die Everest-Gebühr nämlich drastisch erhöht: von 11.000 auf 15.000 US-Dollar. Darüber hinaus soll eine neue Regel in Kraft treten, nach der die Bergsteiger zuvor belegen müssen, dass sie bereits mindestens einen Berg mit 7.000 Metern Höhe bestiegen haben. Angerechnet werden sollen jedoch nur Gipfel in Nepal. Noch liegt das Konzept als Gesetzentwurf vor, eine Einführung könnte aber bald bevorstehen.

Meiste Antragssteller aus den USA

Dazu soll auch das Vorlegen eines Fitnessattests – ausgestellt von einem von der Regierung anerkannten Krankenhaus – sowie die Mitnahme eines GPS-Trackers verpflichtet werden.  Seit 2024 gilt zudem bereits: Müllsäcke mitnehmen, Exkremente aufsammeln – sonst keine Besteigung. Denn allein in dieser Saison mussten elf Tonnen Abfall vom Berg gesammelt werden.

Die meisten Antragsteller für die diesjährige Vor-Monsun-Saison kommen übrigens aus den USA, gefolgt von Bergsportlern aus Indien und China. 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

INNSBRUCK/BAD ISCHL. Fast 200 Jahre blieb Zauner Bad Ischl treu. Jetzt eröffnet die Kult-Konditorei erstmals einen eigenen Standort außerhalb ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

PLAUEN/DEUTSCHLAND. Eine 82-jährige Frau sollte nach einem Werbeanruf Toilettenpapier und Küchenrollen im Wert von mehr als 1.000 Euro kaufen. ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Pink Lake am Wörthersee: 2027 steigt das große Jubiläum

Pink Lake am Wörthersee: 2027 steigt das große Jubiläum

KLAGENFURT. Eine Woche lang feierte die LGBTQ-Community beim Pink Lake am Wörthersee. 2027 kehrt das Festival zurück – dann steht das 20-Jahr-Jubiläum ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Motel One übernimmt bekanntes Salzburger Hyperion Hotel

Motel One übernimmt bekanntes Salzburger Hyperion Hotel

SALZBURG. Betreiberwechsel in prominenter Salzburger Lage: Mit 1. September 2026 übernimmt die Motel One Group das bisherige HYPERION Hotel ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Dominic Thiem & Co. setzen auf Padel: smash expandiert kräftig

Dominic Thiem & Co. setzen auf Padel: "smash" expandiert kräftig

ÖSTERREICH. Die Padel-Marke „smash“ wächst nur wenige Monate nach dem Start kräftig. 25 Courts sind bereits in Betrieb oder Bau, weitere ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Fast 30 Jahre nach Tat: Schuldspruch im Tupac-Mord

Fast 30 Jahre nach Tat: Schuldspruch im Tupac-Mord

LAS VEGAS/VEREINIGTE STAATEN. Ein Geschworenengericht in Las Vegas hat Duane Keith Davis am 31. August 2026 des Mordes an Rapper Tupac Shakur ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Weitere Beiträge