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ARBESBACH. Nach mehr als 30 Jahren Gefangenschaft in einem Betonkäfig hat der 34-jährige Braunbär Felix ein neues, artgerechtes Zuhause im Bärenwald Arbesbach gefunden.

Symbolbild: Ken/stock.adobe.com
Symbolbild: Ken/stock.adobe.com

Der Bär wurde früher als „Restaurantbär“ in einem Gehege neben einem Lokal gehalten, um Gäste „zu unterhalten“. Nun darf er endlich ein Leben führen, das seinen natürlichen Bedürfnissen entspricht. “Nach jahrzehntelangen Qualen als Restaurantbär darf Felix endlich in Pension gehen! VIER PFOTEN freut sich sehr, ihm die Chance auf ein bärengerechtes Leben im BÄRENWALD Arbesbach in Österreich zu geben, mit der nötigen Pflege und Versorgung“, so Patricia Tiplea, Leiterin der Abteilung für Wildtierrettungen bei VIER PFOTEN.

Ein neuer Lebensabschnitt für Felix

Felix kam am 9. Mai 2025 im Bärenwald an und wurde direkt in ein Eingewöhnungsgehege gebracht. Nach der Ankunft soll er bereits gefressen und sich mit seiner neuen Umgebung vertraut gemacht haben. Die nächsten Wochen wird er in diesem kleineren Gehege verbringen, um sich an sein neues Leben zu gewöhnen und Vertrauen zu den Betreuern aufzubauen.

Medizinische Versorgung und Rehabilitation

Felix leidet unter den Folgen seiner schlechten Haltung, darunter eine Sehschwäche und eine degenerative Gelenkserkrankung. Zudem wurde festgestellt, dass er schwere Zahnprobleme hat, die dringend behandelt werden müssen. Eine gezielte Schmerzbehandlung ist erforderlich, um seine Lebensqualität zu verbessern. Felix“ medizinische Versorgung wird kontinuierlich überwacht, um ihm das bestmögliche Wohl zu bieten.

Neues Zuhause in der Natur

Der gerettete Braunbär hat nun Zugang zu einem speziell angepassten Außengehege von 1.600 Quadratmetern, um weitläufig die Natur im Waldviertel zu genießen und erkunden. Auf dieser Fläche kann er Bäume, Sträucher und einen Teich entdecken.

Weiterer Einsatz für Bären in Not

Felix' Rettung ist Teil einer größeren Tierschutzinitiative von „Vier Pfoten“, die auch die Rettung der slowenischen Bären Mici und Tim fordert. Diese leben noch immer unter schlechten Bedingungen und benötigen dringend Hilfe. 


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