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FLORIDA. Die Flitterwochen endeten für ein Paar aus Colorado in einer Tragödie. Ein frischverheirateter Mann ist während seiner Hochzeitsreise an einem Strand in Florida ums Leben gekommen. 

Symbolbild: JavierArtPhotography/stock.adobe.com
Symbolbild: JavierArtPhotography/stock.adobe.com

Medienberichten zufolge wurde der 29-Jährige Freitagmittag an der Küste von New Smyrna Beach von einem Blitz getroffen, während er im knöcheltiefen Wasser stand. Ersthelfer leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, wo er am nächsten Morgen seinen Verletzungen erlag.

Blitzschlag trotz klarem Himmel

Besonders tragisch: Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich das eigentliche Gewitter noch mehrere Kilometer entfernt. Der Himmel über dem Strand war laut Augenzeugen weitgehend wolkenlos. Solche sogenannten „Fernblitze“ sind selten, können jedoch besonders gefährlich sein.

Weitere Vorfälle am selben Tag

Am selben Tag kam es in der Region zu weiteren Blitzschlägen: Zwei Golfer wurden auf einem nahegelegenen Platz ebenfalls vom Blitz getroffen, als sie auf einem Golfplatz in der Nähe spielten. Beide erlitten jedoch nur leichte Verletzungen und mussten nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Florida gilt als Hotspot für Blitze

Florida gehört zu den US-Bundesstaaten mit der höchsten Blitzdichte. Laut dem Florida Department of Health verzeichnet der Staat jährlich etwa 1,2 Millionen Blitzeinschläge – mehr als jeder andere Bundesstaat. Diese hohe Zahl ist auf das feuchtwarme Klima und häufige Gewitter in den Sommermonaten zurückzuführen. Der Vorfall am Strand von New Smyrna Beach stellt laut lokalen Behörden den ersten Blitz-Todesfall in Florida im Jahr 2025 dar. Laut Angaben des National Weather Service wurden in diesem Jahr bislang drei weitere Todesfälle durch Blitzeinschläge in den Bundesstaaten North Carolina, Mississippi und Texas gemeldet.


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