Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Neue Corona-Variante Stratus (XFG): Wie gefährlich ist die aktuell vorherrschende Mutation?

Tips LogoThomas Leitner, 30.09.2025 21:48

ÖSTERREICH. Mit Stratus (offiziell XFG) verbreitet sich eine neue Corona-Variante, die in einigen Regionen bereits die vorherrschende ist. Die Rekombinante aus zwei früheren Omicron-Linien steht unter Beobachtung der WHO und weist Mutationen auf, die eine erhöhte Immunflucht ermöglichen. Experten schätzen das Risiko für die allgemeine Gesundheit dennoch als gering ein.
 

Neue Corona-Mutation im Anmarsch (Foto: adobe.stock/syhin_stas)
Neue Corona-Mutation im Anmarsch (Foto: adobe.stock/syhin_stas)

Eine neue Version des Coronavirus, informell Stratus und offiziell als XFG bezeichnet, ist aktuell weltweit auf dem Vormarsch und hat in einigen Ländern, darunter den USA, bereits eine dominante Stellung eingenommen. Es handelt sich bei XFG um eine rekombinante Variante, die aus einer Mischung des genetischen Materials von zwei früheren Omicron-Linien, namentlich LF.7 und LP.8.1.2, entstanden ist.

Die Variante wurde erstmals im Januar in Südostasien nachgewiesen und hat sich seitdem rasant verbreitet. Aufgrund ihres schnellen Wachstums hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) XFG als „Variante unter Beobachtung“ eingestuft. Dies bedeutet, dass die Mutationen des Virus genau überwacht werden, da sie potenziell zu einer verbesserten Übertragbarkeit oder einem besseren Ausweichen der Immunabwehr führen können.

Tatsächlich zeigen Analysen der genetischen Sequenz von Stratus Mutationen am Spike-Protein, die es dem Virus erleichtern, Antikörpern zu entgehen, die durch frühere Infektionen oder Impfungen aufgebaut wurden. Dies könnte erklären, warum die Variante trotz einer allgemein hohen Immunität in der Bevölkerung schnell zunimmt.

Trotz der schnellen Verbreitung wird das zusätzliche Risiko für die öffentliche Gesundheit durch Stratus weltweit als niedrig bewertet. Die WHO betont, dass die verfügbaren Daten keine Anzeichen dafür liefern, dass XFG schwerere Krankheitsverläufe oder höhere Sterblichkeitsraten verursacht als die anderen zirkulierenden Omicron-Nachkommen. Die Symptome ähneln denen früherer Varianten und umfassen typischerweise Fieber, Husten, Halsschmerzen, Müdigkeit und Gliederschmerzen. Einzelne Berichte weisen jedoch auf ein vermehrtes Auftreten von Heiserkeit oder einer kratzigen Stimme als Symptom hin.

Gesundheitsexperten betonen, dass die aktuellen COVID-19-Impfstoffe voraussichtlich weiterhin wirksam gegen schwere Krankheitsverläufe durch die Stratus-Variante bleiben. Dennoch sei die fortlaufende Überwachung der Virusentwicklung und die Einhaltung gängiger Schutzmaßnahmen wie Tests, Isolation bei Symptomen und, falls empfohlen, die Auffrischungsimpfung wichtig.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Neuer Netflix-Thriller „Der Kinderflüsterer“ sorgt für großen Hype

Neuer Netflix-Thriller „Der Kinderflüsterer“ sorgt für großen Hype

WELT. Der Thriller „Der Kinderflüsterer“ ist in Deutschland auf Platz eins der Netflix Filmcharts gestartet. Robert De Niro, Adam Scott, ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Deutsche Urlauber geben sich im Urlaub als Österreicher aus

Deutsche Urlauber geben sich im Urlaub als Österreicher aus

ÖSTERREICH. Österreichische Urlauber genießen im Ausland offenbar ein so unauffälliges Image, dass sich deutsche Reisende fallweise als Gäste ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Tragödie: Motorradfahrer (16) verliert Kontrolle, Beifahrerin (20) stirbt

Tragödie: Motorradfahrer (16) verliert Kontrolle, Beifahrerin (20) stirbt

HIRSCHHORN/DEUTSCHLAND. Bei einem Motorradunfall auf der Kreisstraße 35 ist am Sonntagnachmittag, 30. August, eine 20-Jährige ums Leben gekommen. ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Tragödie: Sturzflut im Grand Canyon sorgt für Todesfall und mehrere Vermisste

Tragödie: Sturzflut im Grand Canyon sorgt für Todesfall und mehrere Vermisste

GRAND CANYON/VEREINIGTE STAATEN. Eine schwere Sturzflut hat im Grand-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona einen Menschen getötet. Nach ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Tragödie im Urlaub: Kinder finden ihre Eltern tot im Whirlpool

Tragödie im Urlaub: Kinder finden ihre Eltern tot im Whirlpool

SPANIEN. Ein Urlaub in Spanien endete für eine irische Familie in einer Tragödie. Zwei Teenager fanden ihre Eltern tot in einem Whirlpool ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Sturzflut in Nepal: So rettete ein Schuldirektor mehr als 1600 Menschen

Sturzflut in Nepal: So rettete ein Schuldirektor mehr als 1600 Menschen

NEPAL. Eine gewaltige Flutwelle raste auf eine Schule in Nepal zu, als Lehrer Rajendra Dawadi die entscheidenden Sekunden nutzte. Mit einem ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Weitere Beiträge