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Die Sonne hat in den vergangenen Tagen eine ungewöhnlich dichte Abfolge kräftiger Ausbrüche gezeigt. Auslöser ist eine neu entstandene, besonders aktive Sonnenfleckengruppe, die sich nun der Erde zuwendet.

Sonneneruption; Foto: KI-generiert
Sonneneruption; Foto: KI-generiert

Wie space.com und nasa.gov berichteten, wurden in den letzten Tagen mehrere starke Sonneneruptionen registriert, darunter auch sehr energiereiche Flares. Ein Solarflare ist ein plötzlicher Energieausbruch auf der Sonnenoberfläche, bei dem große Mengen Strahlung freigesetzt werden. Solche Ereignisse entstehen in aktiven Regionen rund um Sonnenflecken, also dunkleren, magnetisch instabilen Bereichen der Sonne.

Aktive Region dreht sich zur Erde

Die auffällige Sonnenfleckengruppe befindet sich derzeit in einer Position, aus der ihre Ausbrüche direkt in Richtung Erde wirken können. Fachleute beobachten die Region daher besonders genau. Entscheidend ist nicht nur die Stärke eines Flares, sondern auch, ob dabei geladene Teilchen ins All geschleudert werden.

Kommt es zu einem sogenannten koronalen Massenauswurf, also einer Wolke aus Plasma, kann diese nach ein bis drei Tagen auf das Magnetfeld der Erde treffen. In diesem Fall sind geomagnetische Stürme möglich.

Folgen für Technik und Polarlichter

Starke geomagnetische Stürme können Störungen bei Satelliten, Funkverbindungen oder Navigationssystemen verursachen. Auch Stromnetze reagieren in seltenen Fällen empfindlich. Für die Bevölkerung besteht laut Experten keine direkte Gefahr.

Gleichzeitig steigt bei erhöhter Sonnenaktivität die Chance auf Polarlichter. Unter günstigen Bedingungen könnten diese auch in mittleren Breiten wie in Österreich sichtbar werden. Ob es dazu kommt, hängt von Richtung und Stärke der Teilchenwolken ab.

Die Entwicklung der Sonnenfleckengruppe wird weiter beobachtet, da in den kommenden Tagen weitere starke Ausbrüche möglich sind.


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