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VALENCIA. Trauriges Schicksal in Spanien: In einer kleinen Wohnung im Stadtteil La Fuensanta entdecken Feuerwehrleute die sterblichen Überreste eines Mannes, der dort vermutlich seit mehr als 15 Jahren tot gelegen hatte. Berichten zufolge heißt der Tote Antonio F. J. – einst Rentner, Nachbar und Vater von zwei Kindern.

Symbolbild: CURIOS/stock.adobe.com
Symbolbild: CURIOS/stock.adobe.com

Der Tod des Mannes blieb offenbar jahrelang unbemerkt. Erst ein Zufall brachte alles ans Licht: Nach heftigen Regenfällen drang Wasser in das Gebäude, ein Nachbar bemerkte eine dunkle Flüssigkeit, die aus der Decke tropfte. Die Feuerwehr öffnete das Fenster – und fand das, was niemand für möglich gehalten hätte.

Vater von zwei Kindern

Berichten zufolge war der Mann kein Einsiedler von Geburt an. Er hatte Familie, zwei Kinder – einen Sohn und eine Tochter. Doch nach einer Trennung verlor er den Kontakt zu ihnen. Seit rund 35 Jahren hatte niemand mehr etwas von ihm gehört. Freunde, Verwandte, Nachbarn – alle glaubten, er lebe längst anderswo. Manche dachten, er sei in ein Pflegeheim gezogen. Während seine Kinder eigene Leben führten, blieb ihr Vater allein zurück. Keine Besuche, keine Anrufe, keine Spur.

Zustand der Wohnung

Als die Einsatzkräfte die Tür öffneten, fanden sie eine verwahrloste Wohnung voller Staub, Müll und verendete Tauben. Inmitten dieser Tristesse lag Antonio – bekleidet, friedlich, ohne sichtbare Verletzungen. Die Polizei geht von einem natürlichen Tod aus. Seine Tür war von innen verriegelt, es gab keine Anzeichen von Gewalt. Der Körper war mumifiziert.

Rechnungen wurden weiterhin bezahlt

Über all die Jahre lief das Leben außerhalb seiner Wohnung weiter. Rechnungen und Gemeinschaftskosten wurden automatisch bezahlt. Niemand wunderte sich, niemand fragte nach. Die Nachbarn erinnern sich, dass man ihn irgendwann einfach nicht mehr sah. Die Ermittlungen der Polizei laufen, eine Obduktion soll die Todesursache klären.


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