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Unfassbare Tragödie: Familienvater (47) und Kind (15) sterben nach Hornissenangriff

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 05.11.2025 10:46

LAOS. Eine Ziplining-Tour endete in Südostasien für ein Vater-Sohn-Gespann aus den USA tödlich. Die beiden wurden von einem Schwarm Hornissen angegriffen und erlagen wenig später ihren Verletzungen.

Der Angriff passierte in einem ökologischen Abenteuerpark nahe der Stadt Luang Prabang bei einer Ziplining-Tour. Vater und Sohn befanden sich gerade beim Abstieg von einem Baum, als sie plötzlich von einem Hornissenschwarm attackiert wurden. Die Insekten stachen die beiden vermutlich mehrere hunderte Male.

Hochwirksames Gift

Bei den Angreifern soll es sich um Asiatische Riesenhornissen gehandelt haben, eine Art, die auch als „Mordwespe“ bekannt ist. Diese Insekten können bis zu fünf Zentimeter groß werden und haben einen etwa einen Zentimeter langen Stachel. Ihr Gift ist hochwirksam, kann Gewebe zerstören und bei wiederholten Stichen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

Stiche führten zu Organversagen

Berichten zufolge kamen die Opfer sofort in eine nahegelegene Klinik. Doch ihr Zustand rasch verschlechterte sich rapide. Beide wurden anschließend in ein Regionalhospital verlegt, wo sie wenig später verstarben. Erste Untersuchungen ergaben keine allergische Reaktion, wahrscheinlich führte die hohe Anzahl an Stichen zu Organversagen.

Fassungslose Ärzte

Das Resort erklärte, dass bislang kein vergleichbarer Angriff stattgefunden hatte. In der Region kommen Hornissen zwar regelmäßig vor, Todesfälle sind jedoch äußerst selten. Ärzte vor Ort berichteten, in jahrzehntelanger Berufserfahrung noch nie eine derart schwere Vergiftung durch Insektenstiche gesehen zu haben.

Trauer an der Schule

Berichten zufolge war der Vater an einer internationalen Schule in Vietnam tätig und galt als engagierte Persönlichkeit im Bildungswesen. Kollegen und Schüler reagierten mit großer Bestürzung auf die Nachricht.


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