Kotflecken und Vandalismus: Biwak-Betreiber in den Alpen ziehen jetzt die Reißleine
CHIUSAFORTE/ITALIEN. Das Biwak Luca Vuerich in den Julischen Alpen wird nach mehreren Fällen von Vandalismus nicht mehr frei zugänglich sein. Die Betreiber führen für die auf rund 2.500 Metern gelegene Unterkunft ein Schlüsselsystem mit vorheriger Anmeldung ein.

Wie t-online am 17. August 2026 berichtet, reagierten die Betreiber Elvira und Luciano auf wiederholte Schäden und Verschmutzungen in der kleinen Berghütte. Bettdecken seien mit Kotflecken verunreinigt, die Spendenkasse aufgebrochen und das Gästebuch entwendet worden.
Das Biwak bietet acht Schlafplätze und liegt auf einer hochalpinen Route im Montasio-Gebiet. Es soll vor allem Bergsteigern als Unterkunft und Schutzraum dienen.
Zugang nur nach Anmeldung
Künftig sollen Gäste vor einer Übernachtung Kontakt mit den Betreibern aufnehmen. Sie erhalten dann den Code für die Schlüsselbox und damit Zugang zur Hütte.
Die Maßnahme ist zunächst als Versuch gedacht. Sollte sie die Probleme nicht lösen, könnten weitere Einschränkungen folgen.
Auch Feiern in der Hütte
Nach Angaben der Betreiber kam es in der Vergangenheit auch zu einer Überbelegung. Einmal hätten sich rund 20 Personen in dem Biwak aufgehalten, obwohl es nur acht Schlafplätze gibt.
Zusätzlich sei die Einrichtung beschädigt worden. Die Betreiber wollen den Schutzraum deshalb künftig stärker kontrollieren und ihn für verantwortungsvolle Bergsportler erhalten.








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