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CASAMASSIMA. Tragödie in Italien: In Casamassima in der Provinz Bari ist am Samstag, 15. November 2025, eine 70-jährige an einem Stück Mozzarella Frau erstickt. Die Frau befand sich gemeinsam mit ihrem Sohn auf der Durchfahrt durch den Ort, als dieser kurz anhielt, um einen Einkauf zu erledigen. Die Mutter wartete währenddessen im geparkten Auto.

Symbolbild: svariophoto/stock.adobe.com
Symbolbild: svariophoto/stock.adobe.com

Während der Sohn einkaufen war, aß die Mutter im Auto ein Stück Mozzarella. Offenbar kam es dabei zu einer plötzlichen Blockade der Atemwege. Als der Sohn zurückkehrte, bemerkte er den kritischen Zustand seiner Mutter und versuchte sofort, ihr zu helfen. Er holte sie aus dem Fahrzeug und leitete Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

Vergebliche Rettungsversuche

Passanten eilten herbei, um den verzweifelten Sohn bei den Wiederbelebungsmaßnahmen zu unterstützen. Gleichzeitig wurden die Rettungskräfte und die örtliche Polizei alarmiert. Trotz ihres schnellen Eintreffens und intensiver Bemühungen konnte die Frau nicht mehr gerettet werden. Die Atemwegsblockade führte innerhalb kürzester Zeit zum Tod.

Tragödie im blauen Dorf

Casamassima ist eine Gemeinde in der süditalienischen Region Apulien, etwa 18 Kilometer von der Stadt Bari entfernt. Sie liegt auf den Kalkhügeln der Murge auf rund 223 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 77 Quadratkilometern. Mit rund 20.000 Einwohnern gehört Casamassima zu den mittelgroßen Orten der Provinz Bari. Die Nachbargemeinden sind unter anderem Turi, Adelfia, Sammichele di Bari, Acquaviva delle Fonti und Noicattaro. Der historische Ortskern ist teilweise blau gestrichen, weshalb Casamassima auch den Beinamen „Paese Azzurro“, also „das blaue Dorf“, trägt. Die Gemeinde ist für ihre traditionelle Architektur und ihre lokale Kultur bekannt.


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