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Achtung vor dieser Betrugsmasche: Steirer (64) verliert hohe Summe

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 17.12.2025 20:56

PEESEN. Drama in der Steiermark: In Peesen, Bezirk Weiz, wurde am Dienstagmittag, dem 16. Dezember 2025, ein 64-jähriger Mann Opfer eines schweren Onlinebetrugs. Er erhielt eine täuschend echt wirkende SMS, die zur Erneuerung der angeblichen „FinanzOnline“-Zugangsdaten aufforderte. Ein darin enthaltener Link führte auf eine gefälschte Webseite, auf der er persönliche Daten eingeben sollte.

Symbolbild: fizkes/stock.adobe.com
Symbolbild: fizkes/stock.adobe.com

Am Nachmittag folgte dann der weitere Schritt: Ein unbekannter Mann meldete sich telefonisch und gab vor, Mitarbeiter einer Bank zu sein. Unter dem Vorwand ungewöhnlicher Kontobewegungen wurde der Geschädigte dazu gebracht, mehrere Push-TAN-Freigaben zu bestätigen. Wenig später wurden mehrere Überweisungen in Höhe eines hohen fünfstelligen Betrags auf nationale und internationale Konten durchgeführt.

Polizei ermittelt wegen schweren Betrugs

Die Landespolizeidirektion Steiermark hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall reiht sich in eine Reihe ähnlicher Betrugsfälle ein, bei denen Phishing-SMS und gefälschte Webseiten genutzt werden, um Opfer zur Weitergabe sensibler Daten zu bewegen. Besonders im Dezember 2025 häufen sich derartige Angriffe in Österreich.

Warnhinweise und Schutzmaßnahmen

Behörden betonen, dass Banken weder telefonisch noch per Nachricht zur Eingabe sensibler Daten oder zur Freigabe von Transaktionen auffordern. Unerwartete Links sollte man nicht öffnen. Im Zweifel wird empfohlen, direkt über offiziell bekannte Kontaktwege Rücksprache zu halten oder die Polizei zu informieren. Push-TAN-Freigaben sollten ausschließlich für selbst initiierte Transaktionen genutzt werden.

Zahlreiche Betrugsfälle in Österreich

Experten beobachten derzeit einen Anstieg von Phishing- und Smishing-Angriffen in Österreich. FinanzOnline-Nachrichten werden professionell gefälscht, um Vertrauen zu erwecken. Zahlreiche Fälle in Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark wurden bereits bekannt.


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