Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NIEDERÖSTERREICH. Das Land Niederösterreich hat die Wohnbauförderung überarbeitet. Ziel ist es, Wohnen bezahlbar zu halten und bestehende Gebäude zu sanieren. Ab Anfang 2026 gelten neue Regeln für Eigenheime. Vor allem Besitzer von Häusern oder Wohnungen können von den Förderungen profitieren.

Symbolbild: KMPZZZ/stock.adobe.com
Symbolbild: KMPZZZ/stock.adobe.com

Besonders interessant ist die Sanierung. Hier können Förderungen auf Basis von bis zu 78.000 Euro möglich sein. Dieser Betrag zeigt die maximal anerkannten Sanierungskosten. Auf dieser Grundlage werden Förderdarlehen und Zuschüsse berechnet. Wie viel Geld tatsächlich fließt, hängt von der Art der Sanierung, der Energieeffizienz des Hauses und der Einhaltung der Förderregeln ab.

Sanierung für bezahlbares Wohnen

Die Wohnbauförderung unterstützt Maßnahmen, die Energiekosten senken, den Wohnkomfort erhöhen und den Bodenverbrauch verringern. Gefördert werden unter anderem Dämmungen, der Austausch alter Heizungen und Investitionen in erneuerbare Energien.Maximale FördersummePro Quadratmeter Wohnfläche erkennt das Land bis zu 600 Euro als förderfähige Kosten an. Die maximale Wohnfläche, die gefördert wird, beträgt 130 Quadratmeter pro Einheit. Daraus ergibt sich die Obergrenze von 78.000 Euro. Diese Summe dient als Grundlage für Förderdarlehen und Zuschüsse.

Förderung über Punkte und Annuitätenzuschuss

Die Förderung wird nicht als einmalige Auszahlung gezahlt. Sie richtet sich nach einem Punktesystem. Je nach Punktzahl erhält man einen Prozentsatz der anerkannten Kosten als Annuitätenzuschuss von 4 Prozent pro Jahr über zehn Jahre. So verteilt sich die Unterstützung über die Jahre und die Investitionskosten werden spürbar reduziert.

Energieeffizienz und Eigenheime

Neu gefördert werden auch Stromspeicher für Photovoltaikanlagen. Sie helfen, mehr eigenen Strom zu nutzen und das Stromnetz zu entlasten. Für Eigenheime gelten ab 2026 neue Regeln, darunter eine Begrenzung der förderbaren Wohnfläche. Übergangsmodelle erlauben es, bestehende Förderungen bis Ende 2026 zu beantragen. 


Mehr zum Thema

Lohnerhöhungen und Prämie: Niederösterreicher bekommen jetzt bis zu 1.700 Euro extra
Artikel

Lohnerhöhungen und Prämie: Niederösterreicher bekommen jetzt bis zu 1.700 Euro extra

NIEDERÖSTERREICH. Ein neuer Kollektivvertragsabschluss sorgt für Extrageld bei Angestellten in Niederösterreich.


Weitere Beiträge

Julia Grabher bei US Open Vorbereitungsturnier im Semifinale

Julia Grabher bei US Open Vorbereitungsturnier im Semifinale

PHILADELPHIA/USA. Julia Grabher zeigt sich kurz vor den US Open in guter Form. In der Nacht auf Freitag besiegt die Vorarlbergerin beim WTA 125 ...

Tips - total regionalOnline Sportredaktion
LASK in Champions League gegen Real Madrid, Liverpool und Porto

LASK in Champions League gegen Real Madrid, Liverpool und Porto

MONACO. Die Auslosung der Ligaphase der Champions League brachte am Donnerstagabend wie erwartet attraktive Gegner für den österreichischen ...

Tips - total regionalOnline Sportredaktion
Studie zeigt Wandel in Österreichs alpinen Kleinseen

Studie zeigt Wandel in Österreichs alpinen Kleinseen

ÖSTERREICH. Drei Jahre lang untersuchten Experten acht alpine Kleinseen in Österreich. Dabei zeigt sich: Heimische Fischarten geraten vielerorts ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Müll im Urlaub: Diese Strafen drohen in der Schweiz

Müll im Urlaub: Diese Strafen drohen in der Schweiz

SCHWEIZ. Eine Dose am Straßenrand oder der Zigarettenstummel am Boden kann im Urlaub teuer werden. Die Schweiz hat ihre Regeln gegen Littering ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Verlobung endet tödlich: Mann (40) macht Antrag und stirbt kurz darauf

Verlobung endet tödlich: Mann (40) macht Antrag und stirbt kurz darauf

TANSANIA/AFRIKA. Es sollte einer der schönsten gemeinsamen Momente für ein Paar werden, doch der außergewöhnliche Heiratsantrag endete tödlich. ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Flugzeugabsturz im Attersee: Maschine war auf Schulungsflug

Flugzeugabsturz im Attersee: Maschine war auf Schulungsflug

STEINBACH/ATTERSEE. Zwei Deutsche waren an Bord des abgestürzten Kleinflugzeugs im Attersee. Die Maschine soll auf einem Schulungsflug unterwegs ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Weitere Beiträge