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Tragödie an Weihnachten: Familie am Heiligabend tot aufgefunden

Tips Logo Manuel Tonezzer, 30.12.2025 22:16

VADUZ. Vier Todesfälle an Heiligabend erschüttern Liechtenstein: Nach dem Fund eines Mannes am Rheinufer entdeckte die Polizei in Vaduz drei weitere Tote aus derselben Familie. Die Ermittlungen laufen.

Nach dem Fund eines Mannes am Rheinufer entdeckte die Polizei in Vaduz drei weitere Tote aus derselben Familie. Symbolbild: stock.adobe.com/ARVD73

 

Im Fürstentum Liechtenstein kam es am 24. Dezember zu einer Tragödie. Am Heiligabend ging gegen 10:30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale St. Gallen ein Notruf ein.

Spaziergänger hatten am Ufer des Rheins nahe der Alten Rheinbrücke zwischen Sevelen in der Schweiz und Vaduz in Liechtenstein eine leblose Person entdeckt. Wie die Schweizer Polizei mitteilte, handelte es sich um einen 41-jährigen Liechtensteiner mit Wohnsitz im Fürstentum. Die Todesursache war zunächst unklar, die Landespolizei Liechtenstein wurde umgehend informiert.

Schockierender Fund

Bei der Überprüfung der Wohnadresse des Mannes in Vaduz machten die Ermittler aber eine schockierende Entdeckung: In der Wohnung wurden drei weitere Tote gefunden.

Nach Angaben der Landespolizei handelt es sich dabei um den 73-jährigen Vater, die 68-jährige Mutter sowie die 45-jährige Schwester des am Rheinufer entdeckten Mannes.. Für alle vier Verstorbenen wurde eine Obduktion angeordnet, die noch andauert. Was zum Tod der vier Menschen geführt hat, ist derzeit noch völlig offen.

Ein Schweizer Nachrichtenportal berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, es könnte sich um einen Dreifachmord mit anschließendem Suizid handeln. Eine offizielle Bestätigung für diese Darstellung gibt es bislang nicht. Die Polizei betont, dass Ermittlungen in alle Richtungen geführt werden.

Suspendierung kurz vor Weihnachten

Bekannt wurde zudem, dass der 41-Jährige zuletzt als leitender Mitarbeiter bei der Gemeinde Triesen tätig war.

Er war am 18. Dezember von seinen Aufgaben freigestellt worden, nachdem Unregelmäßigkeiten in der Gemeindekasse festgestellt worden waren. Nach Angaben der Gemeinde fehlten rund 71.000 Schweizer Franken. Ob und in welchem Zusammenhang diese Vorgänge mit den Todesfällen stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


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