Ermittlungen im Burgenland: Jugendliche (17) stirbt bei Not-OP
OBERWART. Tragödie im Burgenland: Anfang Dezember wurde eine 17-Jährige in die Klinik Oberwart im Burgenland eingeliefert. Sie befand sich in einem lebensbedrohlichen Zustand, der eine Notoperation erforderlich machte. Trotz sofortiger medizinischer Maßnahmen verstarb die Jugendliche noch im OP-Saal.
Berichten zufolge war die junge Frau vor dem Notfall bereits in der Ambulanz der Klinik sowie bei anderen Ärzten in Behandlung. Die genauen Abläufe und die medizinische Betreuung vor der Operation sind bislang nicht vollständig geklärt. Ebenfalls unklar ist, welche Symptome sie zeigte und wie sich ihr Zustand in den Tagen zuvor entwickelt hatte.
Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände des Todes zu prüfen. Dabei wird untersucht, ob medizinische Versäumnisse oder Fehler eine Rolle gespielt haben könnten. Im Zuge der Ermittlungen wurde eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache festzustellen. Ergebnisse dieser Untersuchung liegen bisher nicht vor.
Reaktionen der Klinik und Behörden
Die Klinikleitung zeigte sich betroffen über den tragischen Ausgang des Notfalls. Die Landesgesundheitsorganisation Gesundheit Burgenland sicherte eine vollständige Aufklärung des Vorfalls zu und unterstützt die laufenden Ermittlungen. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.
Viele offene Fragen
Der Fall wirft viele offene Fragen auf, etwa zu früheren Behandlungen, zum Ablauf der Notoperation und zur Todesursache. Angehörige, Behörden und Öffentlichkeit warten nun auf die Ergebnisse der Obduktion und weitere Erkenntnisse aus der staatsanwaltschaftlichen Untersuchung. Erst dann lässt sich beurteilen, ob der Tod medizinisch unvermeidbar war oder ob Fehler eine Rolle gespielt haben könnten. Die Ermittlungen dauern an.