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CRANS-MONTANA. Eine Explosion hat in der Silvesternacht den Schweizer Alpenort Crans-Montana erschüttert. Nach Angaben der Behörden kamen rund 40 Menschen ums Leben, etwa 100 weitere wurden verletzt. Viele der Verletzten erlitten schwere Verbrennungen. 

Symbolbild: Mateusz/stock.adobe.com
Symbolbild: Mateusz/stock.adobe.com

Die endgültigen Opferzahlen sind noch unklar.

Explosion während Silvesterfeier

Berichten zufolge kam es gegen 1:30 zu dem tragischen Unglück in der Bar „Le Constellation“, die sich in unmittelbarer Nähe mehrerer Hotels befindet und besonders bei Touristen beliebt ist. Zum Zeitpunkt der Explosion hielten sich mehr als 100 Menschen in dem Lokal auf, die dort den Jahreswechsel feierten. Infolge eines Brandes kam es zu einer massiven Explosion, die das Gebäude teilweise zerstörte.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Unmittelbar nach dem Vorfall rückten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und mehrere Helikopter aus. Verletzte wurden vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, einige auch in andere Kantone verlegt. Die Region erklärte den Notfallzustand, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Gebiet weiträumig abgesperrt

Das betroffene Areal in Crans-Montana wurde vollständig abgesperrt. Zusätzlich richteten die Behörden eine temporäre Flugverbotszone ein, um die Rettungs- und Ermittlungsarbeiten nicht zu behindern. Der Ort gilt als international renommierter Wintersportort, weshalb sich unter den Opfern vermutlich auch zahlreiche ausländische Gäste befinden.

Ursache weiterhin unklar

Die genaue Ursache des Brandes und der anschließenden Explosion ist bislang nicht geklärt. Ermittler gehen derzeit von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund liegen nach aktuellem Stand nicht vor. Brandexperten und Kriminalbeamte untersuchen weiterhin den Tatort.

Identifizierung der Opfer 

Aufgrund der Schwere des Unglücks gestaltet sich die Identifizierung der Todesopfer schwierig. Die Behörden rechnen damit, dass die Arbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Angehörige werden betreut, Konsulate mehrerer Länder stehen in Kontakt mit den Schweizer Stellen. Die Tragödie zählt zu den schwersten Unglücken in einem Schweizer Wintersportort in den vergangenen Jahren. Die Ermittlungen dauern an, weitere offizielle Informationen werden erwartet.

 


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